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Das Display wechselt ständig die Helligkeit - was tun?

Ohne Zutun wird plötzlich der Bildschirm dunkler. Das liegt am automatischen Lichtsensor. So lösen Sie das Problem.
Bei Ihrem Notebook oder Tablet bemerken Sie, dass die Leuchtkraft des Displays sich ständig verändert und die Helligkeit schwankt. Das stört, vor allem wenn Sie mit dem mobilen Gerät unterwegs sind und die Helligkeit zu niedrig liegt, sodass Sie kaum etwas erkennen können. Oder der Rechner dreht sie zu hoch auf: Dann strengt vor allem das Lesen von schwarzem Text auf weißem Hintergrund die Augen sehr an. Aber selbst wenn Sie die Helligkeit per Funktionstasten oder in der Systemsteuerung abgepasst haben, verändert sie sich kurze Zeit später wieder. Sie wollen die Helligkeit aber selbst und dauerhaft auf einen bestimmten Wert festlegen.

Das uneinheitliche Verhalten des Displays verursacht der Umgebungslichtsensor des Notebooks oder Tablets. Er versucht ständig, die Bildschirmhelligkeit optimal an die äußeren Bedingungen anzupassen: Wenn Sie zum Beispiel mit dem Notebook von einem helleren Raum in einen dunkleren gehen, wird der Lichtsensor die Helligkeit deutlich reduzieren, damit der Bildschirm durch die hohe Leuchtdichte die Augen in der dunklen Umgebung nicht zu sehr anstrengt. Der Sensor, der das Umgebungslicht prüft, sitzt bei den meisten Notebooks im Rahmen um den Bildschirm.

So schalten Sie den Lichtsensor bei einem Windows-Gerät ab

Methode 1: Bei vielen Notebooks lässt sich der automatische Lichtsensor durch eine bestimmte Tastenkombination abschalten. Schauen Sie ins Handbuch, welche Tasten Sie bei Ihrem Notebook gleichzeitig drücken müssen. Meist funktioniert eine Kombination aus Fn und A oder Fn und F11.

Methode 2: Bei Notebooks und Tablets mit Windows 10 können Sie die automatische Helligkeitsregelung auch über die Systemeinstellungen abschalten. Gehen Sie dafür zu „Einstellungen -> System -> Bildschirm“, und stellen Sie den Schalter bei „Bildschirmhelligkeit automatisch anpassen“ auf „Aus“.

Unter Windows 8.1 erledigen Sie das, indem Sie die Seitenleiste rechts aufrufen: Dazu wischen Sie bei einem Touchscreen von rechts in den Bildschirm. Beim Notebook positionieren Sie den Mauszeiger in der oberen rechten Bildecke. Anschließend wählen Sie „Einstellungen“. Danach gehen Sie zu „PC-Einstellungen ändern -> PC und Geräte -> Netzschalter und Energiesparen“. Ganz oben in diesem Menüpunkt schalten Sie die Funktion über einen Schieberegler aus.

Alternativ: Lichtsensor über die Energieoptionen deaktivieren

Finden Sie diese Optionen bei Ihrem Mobilgerät nicht oder arbeiten Sie mit Windows 7, lohnt ein Blick in die Energieoptionen. Sie starten Sie über „Systemsteuerung -> Hardware und Sound -> Energieoptionen“. Klicken Sie beim aktiven Energiesparplan, der in der obersten Zeile steht, auf „Energiesparplaneinstellungen ändern“ und anschließend auf „Erweiterte Energieeinstellungen ändern“. Suchen Sie im Menüfenster dort den Abschnitt „Bildschirm“, und klappen Sie mit einem Klick auf das Pluszeichen die Optionen aus. Die automatische Helligkeitssteuerung kontrollieren Sie im Menü „Adaptive Helligkeit aktivieren“.

Sie können den Umgebungslichtsensor jeweils für Akku- und Netzbetrieb getrennt einstellen. Sind Sie immer noch nicht fündig geworden, und die Bildschirmhelligkeit tanzt immer noch hin und her, hat der Notebook-Hersteller die automatische Helligkeitssteuerung eventuell in einem eigenen, zusätzlichen Tool versteckt.

Bei Notebooks von Sony beispielsweise können Sie den Lichtsensor über das Tool Vaio Control Center steuern. Dort schalten Sie die Helligkeitssteuerung im Menü „Bildqualität“ aus.

Wie Sie bei einem Android-Tablet die Helligkeit selbst regeln

Auch viele Tablets bringen eine automatische Helligkeitsregelung mit. Nur bei günstigen Geräten spart sich der Hersteller meist den zusätzlichen Sensor. Um die Helligkeitskontrolle abzuschalten, gehen Sie in die Einstellungen und rufen das Menü „Bildschirm“ oder „Anzeige“ auf. Dort finden Sie einen Menüpunkt wie „Adaptive Helligkeit“, wo Sie die Funktion durch einen Schiebeschalter direkt deaktivieren können. Falls diese Option nicht auftaucht, tippen Sie auf „Helligkeit“. Dort sollte dann der Eintrag „Automatische Helligkeit“ auftauchen. Tippen Sie auf den Haken, um den Lichtsensor auszuschalten.

Wenn sich die Helligkeit trotz abgeschalteten Sensors reduziert: Schließlich gibt es ein paar Fälle, bei denen die schwankende Helligkeit nichts mit dem Lichtsensor zu tun hat. Bei einigen Android-Tablets schaltet das Gerät die Helligkeit herunter, falls die Gehäuse-Temperatur zu hoch liegt: Das kann zum Beispiel passieren, wenn Sie bei hoher Displayhelligkeit ein grafikintensives Spiel laufen haben. Damit das System dann trotz der hohen Last stabil läuft, reduziert Android die Helligkeit, um die gesamte Stromaufnahme und damit Abwärme des Tablets zu reduzieren.

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Neue Technologie soll Laptoplaufzeit um bis zu acht Stunden verlängern

Hört man sich unter Technik-Nutzern um, was sie sich am meisten von einem neuen Gerät oder im Allgemeinen der Hardware der Zukunft wünschen, dann sagen wohl die meisten: längere Akkulaufzeiten. Das wissen auch die Hersteller und Intel hat nun auf der Computex in Taiwan seine neue Low Power Display Technology vorgestellt.
Intel hat auf der Messe in Taiwan eine kurze, aber womöglich oder hoffentlich folgenschwere Ankündigung gemacht. Denn man hat seine Low Power Display Technology, also Niedrigenergie-Display-Technologie, angekündigt und diese verspricht nichts weniger als eine Halbierung des Akkuverbrauchs mobiler Displays. Das Ganze funktioniert allerdings nicht bei bereits verfügbarer Hardware, sondern nur in Kombination mit einem 1-Watt-Panel von Sharp und Innolux (via Engadget).
Weitere Voraussetzung ist ein Intel-eigener Grafik-Prozessor, mit GPUs von Nvidia oder AMD wird das nicht funktionieren. Allzu viele Details, wie die Low Power Display Technology arbeitet, gab Intel nicht bekannt, daraus kann man schließen, dass es noch etwas dauern wird, bis Marktreife erreicht ist.

Vier bis acht Stunden

Wie erwähnt spielt das Display die wichtigste Rolle, denn dieses verbraucht bei jedem technischen Gerät heutzutage die meiste Energie. Auf der Keynote hat Gregory Bryant, Senior Vice President und General Manager der Client Computing Group bei Intel ein Video gezeigt, in dem ein Dell-System mit einem derartigen Panel zu sehen war. Bryant meinte, dass man hier ein Video in Endlosschleife abgespielt hat und eine Akkuladung satte 25 Stunden durchgehalten hat - das sind etwa vier bis acht Stunden mehr als bei einem herkömmlichen Bildschirm.
Ob man dieses durchaus ordentliche Laufzeitplus auch bei realer Nutzung erreicht, wird sich erst zeigen müssen, aber vier bis acht Stunden klingen nach einem signifikanten Fortschritt. Zum Wann hat sich Intel auf der Computex aber nicht geäußert.

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