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So testen Sie Notebooks beim Kauf im Laden

Sie wollen sich beim Notebook-Kauf nicht nur auf die Handbuch-Angaben verlassen? PC-WELT zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie ein Notebook beim Kauf im Laden testen.
Im Laden Ihrer Wahl finden Sie auf Anhieb drei Modelle, die Ihnen zusagen – aber wie entscheiden Sie sich vor Ort für das richtige und nicht für das, was Ihnen der Angestellte verkaufen will? Für diesen Zweck haben wir einige Leistungstests zusammengestellt, die Sie selbst im Geschäft durchführen können. So kristallisiert sich schnell heraus, welches Notebook sein Geld wert ist und welches vielleicht nur hübsch aussieht.
Vergessen Sie dabei aber nicht, dass unsere Tests nur einen Teil der Informationen liefern, die für Sie in die Kaufentscheidung mit einfließen sollten. Am besten eignen sich unsere Tests also, wenn Sie bereits mehrere Laptops gefunden haben, die alle Ihre gewünschten Grund-Spezifikationen mitbringen. Bedenken Sie auch, dass die Anzahl der Tests, die Sie durchführen können, stark von Ihrem gewählten Laden abhängig ist. In einigen Geschäften sind die Ausstellungs-Notebooks voll funktionsfähig, anderswo ist ein Großteil der Geräte abgeschaltet oder für bestimmte Aktionen gesperrt. Wir empfehlen daher den Kauf in einem Geschäft, in dem man vorher wirklich Hand an das Notebook anlegen kann, das man zu kaufen gedenkt.
1) Bootzeit und Betrachtungswinkel
Messen Sie bei einem ausgeschalteten Gerät zunächst die Zeit, die es zum Hochfahren benötigt. Dazu eignet sich entweder eine Stoppuhr oder eine passende Zeitstopp-App für Ihr Smartphone. Gemessen wird die Zeit zwischen dem Betätigen des Power-Knopfes und dem Anzeigen des Login-Bildschirms. Sollte es diesen nicht geben, zählt die Zeit bis zur Anzeige des Desktops.
Betrachten Sie den Bildschirm nun aus allen möglichen Winkeln, vertikal und horizontal. Achten Sie bei diesem Test vor allem darauf, ob sich die Farben des Displays verändern und manche Bereiche des Bildschirms verschwimmen oder verdunkeln. Ist das der Fall, spricht das nicht unbedingt für die Qualität des Displays.
2) Display
Besuchen Sie auf dem Test-Laptop eine Webseite mit Monitor-Testrastern, zum Beispiel indiev.org . Behalten Sie nun die Raster im Auge, während Sie die Helligkeit des Bildschirms verändern. Werden nach wie vor alle Farben und Kontraste gut dargestellt? Wie hell lässt sich das Display einstellen, um es vielleicht auch unter Sonneneinstrahlung zu benutzen? Oder ist der Bildschirm dafür ohnehin zu glänzend und reflektierend?
3) Tastatur
Tastaturen sind eine sehr subjektive Angelegenheit: Unterschiedliche Nutzer – mit schlanken oder dickeren Fingern – bevorzugen unterschiedliche Tastaturen. Stellen Sie also sicher, dass Sie sich mit der Tastatur des Laptops wohl fühlen. Öffnen Sie dazu Word oder ein anderes Textverarbeitungsprogramm und tippen Sie ein paar Zeilen. Wie schnell und einfach lässt es sich auf der Tastatur tippen? Wenn der Laptop im Laden mit dem Internet verbunden ist, können Sie auch einen kostenlosen, einminütigen Tipptest auf typingtest.com durchführen. Der vergleicht die Anzahl Ihrer getippten Wörter pro Minute mit dem Durchschnitt aller Nutzer.
4)  Anwendungen
Schauen Sie nach, welche Programme bereits auf dem Test-Laptop installiert sind und starten Sie sie wahllos, gerne auch mehrere auf einmal. Wie schnell öffnen sich die Anwendungen? Sofern es Programme gibt, die auf allen in Frage kommenden Notebooks installiert sind, starten Sie sie und überprüfen Sie so, welches System die Anwendung am schnellsten startet. Wichtig bei diesem Test ist, dass sich die Programme auch wirklich auf der Festplatte des Laptops befinden und keine Internetverbindung voraussetzen.
5) Touchpad
Testen Sie, wie gut es sich mit dem Touchpad steuern lässt, indem Sie durch verschiedene Webseiten, Ordnerstrukturen und Textdokumente scrollen und navigieren. Bewegen Sie den Mauszeiger herum, vergessen Sie das Klicken nicht, insbesondere den Rechtsklick. Ist das Touchpad akkurat genug? Lässt es Sie exakt dorthin navigieren und klicken, wo Sie es wollen? Reagiert das Touchpad fälschlicherweise auf Ihre versehentlich abgelegten Handballen?

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Fachbegriffe zur Tastatur verständlich erklärt

Wollen Sie sich eine neue Tastatur zulegen, werden Sie mit Fachbegriffen konfrontiert, die Ihnen im ersten Moment vielleicht wenig sagen. Hier finden Sie die Erklärungen.
Der wichtigste Aspekt beim Kauf einer Tastatur ist die Schaltervariante. Hier haben Sie die Wahl zwischen einem mechanischen Keyboard und einer „normalen“ Tastatur, die die sogenannte Rubberdome-Technik nutzt. Bei letztgenanntem Tastaturtyp liegt unter den Tasten eine Gummimatte (auf Englisch Rubber), die kleine Kuppeln unter jeder Tastenkappe vorsieht. Durch den Druck auf die Kappe und somit gleichzeitig auf die Gummikuppeln lösen Sie den Kontaktpunkt auf der Platine aus. Sie wiederum registriert die Eingaben und leitet sie an das System weiter – vorausgesetzt, Sie haben die Taste komplett durchgedrückt.
Vorteile einer Rubberdome-Tastatur: Keyboards mit dieser Funktionsweise haben vergleichsweise leise Schalter. Gleichzeitig kommen Eingaben darüber recht schnell beim System an. Zudem sind Tastaturen mit Rubberdome-Schaltern deutlich günstiger in der Anschaffung als mechanische Tastaturen.
Nachteile: Gerade im Gaming-Bereich sind diese Tastaturen oft nicht präzise genug, denn sie haben meist einen schwammigen Druckpunkt. Das kann zu Fehleingaben führen. Und noch ein Punkt spricht gegen Rubberdome-Tastaturen: Sie verschleißen vergleichsweise schnell.
Etwas robuster und auch genauer sind dagegen mechanische Schalter. Bei ihnen sitzt jede einzelne Tastenkappe auf einem eigenen Schalter. Die Taste wird durch einen Federmechanismus wieder hochgedrückt.
Vorteil: Tastaturen mit mechanischen Schaltern lassen Eingaben auch dann fehlerfrei ankommen, wenn Sie schnell tippen. Deshalb sind sie vor allem beim Gaming sehr beliebt, da es insbesondere für E-Sport-Profis darauf ankommt, dass Eingaben fehlerfrei und unmittelbar ausgeführt werden.
Nachteile: Im Gegensatz zu Rubberdome-Switches sind mechanische Schalter teurer in der Anschaffung. Gleichzeitig können sie – je nach Modell – recht laut sein, was sich beispielsweise in einem Großraumbüro als störend erweist.
Bei der Wahl der richtigen Tastatur begegnet Ihnen mit einiger Sicherheit der Begriff „Anti-Ghosting“.
Gemeint ist damit eine Technik, die das Phänomen Ghosting unterbinden soll: Darunter ist das ungewollte Weiterleiten von Tasteneingaben an das System zu verstehen. Der Fehler entsteht, wenn Sie mehrere Tasten gleichzeitig gedrückt haben. Denn mit den beabsichtigten Tastenbefehlen lösen Sie hier auch ungewollte aus. Wer viel am PC spielt oder schnell und viel tippt, sollte aus diesem Grund darauf achten, dass die Tastatur Anti-Ghosting mitbringt, um diese Fehleingaben zu verhindern. Zum Glück ist diese Funktion in zahlreichen aktuellen Tastaturen integriert.
Weiterer Vorteil: Tastaturen mit Anti-Ghosting ermöglichen die einwandfreie gleichzeitige Eingabe mehrerer Tasten. Auf diese Weise werden ganze Zahlen- und Zeichenfolgen korrekt weitergeleitet, die Sie für komplexe Aktionen oder Befehle in Spielen oder in anderen Anwendungen, wie etwa in der Tabellenkalkulation oder in Multimedia-Programmen benötigen.
Im Zusammenhang mit dem Tastendruck begegnet Ihnen zudem häufig der Begriff „Key-Rollover“.
Er beschreibt, wie viele gleichzeitig gedrückte Tasten vom Gerät korrekt registriert werden. Normalerweise finden Sie den Key-Rollover als Zahlen- oder Buchstabenangabe vor: So bedeutet beispielsweise ein 6-Key-Rollover, dass Sie sechs Schalter gleichzeitig betätigen können, ohne dass die Tastatur hierbei eine Taste „verschluckt“. Die Angabe begegnet Ihnen auch als Kürzel – etwa „6KRO“. Bei der Zählung außen vor bleiben Modifier-Tasten wie Shift, Strg, Alt oder auch Windows.
Die Luxusvariante ist „N-Key-Rollover“.
Letzteres bedeutet, dass eine beliebige Anzahl von parallelen Tasteneingaben erfolgen kann, ohne eine zu verlieren. Im Prinzip lassen sich hier also alle Tasten gleichzeitig drücken. Wer viel spielt und/oder schreibt sowie oft Tastenkombinationen verwendet, der sollte deshalb zu einer Tastatur greifen, die mindestens einen zweistelligen Key-Rollover bietet. Oder Sie greifen am besten gleich zur N-Key-Rollover-Variante, denn damit sind Sie garantiert auf der sicheren Seite und können sich darauf verlassen, dass eine Erfassung aller Eingaben erfolgt und korrekt an das System weitergeleitet wird.

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Defekte Dateien reparieren - So retten Sie Ihre Daten

Ein Programmabsturz, eine abgebrochene Netzwerkverbindung, ein unüberlegter Mausklick – das reicht, um wichtige Dateien zu verlieren. Sorgfältige Rettungsaktionen können den Totalverlust noch vermeiden.
Windows verwöhnt Nutzer zwar mit allerlei Backup-Versionen und ab Windows 7 auch mit einer Versionsverwaltung für Dateien, nicht jedoch mit Wiederherstellungs-Tools im Falle debiler Datenträger und defekter Dateisysteme. Natürlich ist die Vorsorge in Form von Backups immer das zuverlässigste Mittel, um einem Datenverlust vorzubeugen.

1. Zurücksichern statt retten: Dateien in Backups

Weil die meisten Anwender die hohe Kunst von Backups auf dem privaten Rechner kaum pflegen, hat Microsoft Backup und Wiederherstellung in das Betriebssystem integriert. Bereits Windows 7 ist mit der Möglichkeit ausgestattet, über eine Schattenkopie in einem reservierten Bereich auf der Festplatte auch Dateien und Ordner wiederherzustellen. Damit dies funktioniert, muss der Anwender zuvor aber in der Systemsteuerung unter „System -> Erweiterte Systemeinstellungen anzeigen -> Computerschutz“ die Wiederherstellungseinstellungen für jedes gewünschte Laufwerk aktiviert und konfiguriert haben. Die Wiederherstellung erfolgt danach im Windows-Explorer mit einem Rechtsklick auf die Datei beziehungsweise auf den Ordner und über die Auswahl des Menüpunktes „Eigenschaften -> Vorgängerversion“. Dieser Schutz hilft allerdings nur bei versehentlich überschriebenen und gelöschten Dateien.
Bei den Windows-Systemen 8.1 und 10 hat sich Microsoft wiederum etwas Neues einfallen lassen: Mit dem „Dateiversionsverlauf“ lassen sich verschiedene Versionen von Dateien vom Betriebssystem automatisch auf ein externes Laufwerk oder eine Netzwerkfreigabe sichern und von dort wiederherstellen. Dieser Ansatz bietet einen besseren Schutz bei Problemen mit dem Dateisystem oder Laufwerk, ist aber mit Einschränkungen verbunden: Der Dateiversionsverlauf funktioniert lediglich für Dateien in den Bibliotheken. Wer seine eigenen Dateien auf diese Weise schützen möchte, der muss seine Daten immer brav in einer der Bibliotheken speichern. Auch diese automatisierte Backup-Funktion müssen Sie zuerst einmal einschalten: Gehen Sie dazu in der Systemsteuerung auf „Dateiversionsverlauf“, wählen Sie als Nächstes das externe Laufwerk oder die Netzwerkfreigabe als Backup-Speicher aus und klicken Sie danach auf „Einschalten“.

An der Vorsorge gegen versehentlich herbeigeführten Datenverlust hapert es also unter Windows nicht. Die gebotenen Möglichkeiten, Dateien von defekten Datenträgern wiederherzustellen, sind aber doch sehr begrenzt.Im Alltag wird es so sein, dass Nutzer erschrocken feststellen, dass gerade jene Dateien nicht mehr lesbar sind, für die kein angelegtes Backup bereitsteht, weil Medien wie CDs/DVDs und USB-Sticks nicht mehr einwandfrei sind. Es gibt auch dann noch Tools, die für die behutsame Datenrettung auf eigene Faust infrage kommen. Wichtig ist, darauf zu achten, mit Reparaturaktionen direkt am Datenträger den Schaden nicht noch zu vergrößern.

2. Dateirettung: JPEGs, Dokumente, ZIP-Dateien und Co.

Es sind selten die spektakulären Hardware-Katastrophen, die ungesicherte Dokumente mit sich reißen, sondern die kleinen Gemeinheiten: Ein Absturz oder Netzwerkhänger zur denkbar ungünstigsten Zeit, Flüchtigkeitsfehler oder auch Missverständnisse im Team sind die wahren Datenkiller. Und selbst wenn „nur“ eine einzige Datei oder ein einziger Projektordner davon betroffen ist, so ist das Desaster schon groß genug. Dass alles muss aber nicht das Ende der Datei bedeuten, denn eine Wiederbelebung defekter oder gelöschter Dokumente rettet in vielen Fällen zumindest noch einen Teil – was immer noch besser ist als ein Totalverlust.
Ein triviales Namensproblem Viele Windows-Anwender halten ein Dokument für defekt, wenn das vertraute Symbol fehlt und der Doppelklick einen Dialog wie „Wie soll diese Datei geöffnet werden?“ produziert. Tatsächlich liegt oft nur eine falsche Dateinamenserweiterung vor oder diese fehlt komplett. Blenden Sie die Dateierweiterungen über „Ansicht -> Optionen -> Ansicht“ ein, indem Sie das Häkchen bei „Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden“ entfernen. Jetzt können Sie eine fehlende oder falsche Erweiterung manuell korrigieren.
Bilddateien: JPEGs restaurieren & defekte Daten wiederherstellen
Bei JPEG handelt es sich um ein komprimiertes Bildformat, das die Bildinformationen in einem Datenstrom von Byte-Blöcken speichert, den Anzeigeprogramme oder Bildbearbeitungen interpretieren. Dieser Aufbau macht JPEGs zu einem robusten Bildformat und wenn nicht ausgerechnet der Datei-Header am Anfang einer JPEG-Datei fehlt, kann der Inhalt einer beschädigten Bilddatei trotzdem noch angezeigt werden. Sie können dafür in der Regel jedes Bildbetrachtungs- oder -bearbeitungsprogramm verwenden. Mit Irfan View gibt es einen bewährten Bildbetrachter als Freeware-Tool, das auch bei beschädigten Bilddateien nicht schlappmacht.
Fehlt die JPEG-Signatur oder ein Teil des Datei-Headers, dann wird die JPEG-Datei schon gar nicht mehr erkannt. Aber auch in diesem Fall ist eine Wiederbelebung mit einem Datenrettungs-Tool einen Versuch wert. Ein Shareware-Programm, das die Ergebnisse einer Reparatur zunächst einmal mit einem Wasserzeichen versieht, ist Stellar Phoenix JPEG Repair . Die Vollversion ohne Wasserzeichen kostet 39 US-Dollar.
Office-Dateien: Begrenzte Fehlertoleranz
Eine Reparaturfunktion für nicht mehr einwandfreie Dokumente ist sowohl in Microsoft Office als auch im freien Libre Office vorhanden. Wenn Sie eine beschädigte Datei öffnen, werden beide Office-Pakete für die bekannten Dateiformate nach einer ersten Fehlermeldung eine Reparatur vorschlagen. Ein Test mit Dateien, die Defekte von gering bis schwer aufweisen, zeigt uns schnell: Libre Office ist empfindlich und quittiert das Öffnen auch bei kleinen Beschädigungen mit einem Ein-/Ausgabefehler. Wacker schlägt sich dagegen Microsoft Office . Selbst wenn Sie Libre Office und dessen offene Dokumentenformate bevorzugen, sollten Sie einen Reparaturversuch von Libre-Office-Dokumenten mit Microsoft Office ab der Version 2007 versuchen, wenn Ersteres nicht weiterhilft. Etwa bei Kollegen oder Bekannten, wenn Sie das Büropaket von Microsoftnicht auf dem Rechner haben oder nur über eine ältere Version (2000, XP, 2003) verfügen. Auch wenn ODT-Dateien kein natives Format von Microsoft Word ist, funktioniert die Reparatur defekter Dateien dieses Typs erstaunlich gut.
Schlägt die automatische Reparatur fehl, dann gibt es für DOC-Dateien in Microsoft Word ab Word XP noch eine nützliche Funktion zur Wiederherstellung des enthaltenen Textes. Alle anderen Informationen in der Datei, das heißt sämtliche Formate, Bilder, Formeln sowie andere Objekte gehen dabei verloren. Bei Textdokumenten sind diese Einbußen sowie die anschließende Arbeit allerdings immer noch einfacher zu verkraften als ein Totalverlust.
Gehen Sie in Microsoft Word auf den Dialog zum Öffnen einer Datei. In der Liste der Dateitypen wählen Sie im unteren Drittel die Option „Text aus beliebiger Datei wiederherstellen“ aus und als Nächstes die beschädigte DOC-Datei. Mit den neueren, XML-basierten, gepackten Formaten wie DOCX und ODT funktioniert dieser Weg dagegen nicht.
Archive: Rettung für Zip-Dateien
Bei gepackten Archiven haben auch kleine Fehler in der Datei und fehlende Bytes aufgrund der Dateistruktur große Auswirkungen auf den Inhalt. Eine Wiederherstellung der enthaltenen Dateien wird schnell unmöglich. Bei Zip-Archiven gibt ein Reparaturprogramm wie Diskinternals ZIP Repair . Aufschluss über den Zustand der Datei. Wenn sich der Datei-Header wiederherstellen lassen sollte, können Sie im Anschluss daran wenigstens einige Dateien extrahieren. Für das ebenfalls verbreitete Pack-Format RAR liefert Winrar selbst eine fähige Reparaturfunktion, die Sie über den Erste-Hilfe-Kasten in der Menüleiste aufrufen.
Alte Programme: Obsolete Dateiformate
Für jedes veraltete, proprietäre Datenformat schlägt irgendwann das letzte Stündlein. Obskure Binärformate wie beispielsweise Microsoft Works, Ami Pro, Word Perfect, Adobe Freehand, Adobe Pagemaker sowie eine Vielzahl anderer, heutzutage nahezu vergessener Programme, sind lediglich lesbar, solange man die dazugehörige Software noch parat hat.
Eine Frage ist, ob eine alte 16-Bit-Software noch läuft. Die 32-Bit-Varianten von Windowsbis zu Windows 8.1 haben nach wie vor ein 16-Bit-Subsystem, die 64-Bit-Varianten hingegen nicht mehr. Hier sind uralte Programme wie beispielsweise Dbase folglich nicht mehr lauffähig. Wenn die alte Software selbst fehlt, dann gibt es mit der Webseitewww.vetusware.com eine gute Anlaufstelle. Dort werden Sie die wichtigsten Oldies finden.
Der Download erfordert eine Registrierung mit gültiger Mailadresse. Es gibt seitens der Document Foundation, die auch hinter Libre Office steht, das „Document Liberation Project“, das sich um die Unterstützung freier Bibliotheken für alte Dokumentformate kümmert. Die Ergebnisse dieser Arbeiten werden einmal in Libre Office einfließen.
Gelöschte Dateien: Schnelle Reaktion gefragt
Die Grenzen der Datenwiederherstellung sind immer dann erreicht, wenn das Betriebssystem eine Datei nicht nur zum Löschen markiert, sondern deren Platz bereits teilweise oder vollständig mit anderen Dateien belegt hat. Je mehr Zeit zwischen dem Löschen und dem Wiederherstellungsversuch verstreicht, desto geringer ist die Chance, eine gelöschte Datei noch retten zu können.
Wer hier schnell reagiert, der kann die verloren geglaubten Dateien jedoch häufig mithilfe des Programmes Recuva zurückholen. Das gilt nicht nur nach einem geleerten Papierkorb, sondern auch bei formatierten oder gelöschten Partitionen. Recuva stellt Daten wieder her, die auf Speichermedien mit den Dateisystemen FAT, NTFS oder exFAT abgelegt sind.
Somit unterstützt das Tool nicht nur Festplatten und USB-Sticks, sondern auch Flash-Speicherkarten. Eine Datenrettung funktioniert aus diesem Grund auch bei Digitalkameras, zumal das Tool ebenfalls Bilder im Raw-Format erkennt und oftmals wiederherstellen kann. Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich das externe Medium auf dem Rechner als gewöhnliches Laufwerk ansprechen lässt.
Tipp: In unserem Ratgeber " Notfall-Hilfe: Defekte Dokumente reparieren " stellen wir weitere Möglichkeiten zur Datenrettung vor. Und diese Gratis-Tools retten im Notfall ebenfalls Ihre Daten .

Backups: Sichern statt verlieren

Die häufigste Panne ist das Backup selbst. Wählen Sie das richtige Medium, damit sich sicher geglaubte Kopien im Notfall nicht als Nieten herausstellen. Setzen Sie für Backups auf zuverlässige Medien, denen lange Lagerung nichts ausmacht. Bei Backups großer Datenmengen ist das Magnetband keinesfalls ausgestorben, da es bei korrekter, klimatisierter Lagerung nachweislich langfristige Haltbarkeit verspricht. Aktuelle Bandlaufwerke nach den Standards LTO-5 (1,5 TB) und LTO-6 (bis 2,5 TB) sind aber teuer und ohne eigene IT-Abteilung zu umständlich. Externe Festplatten sind dagegen nicht mehr teuer, der Zugriff darauf ist intuitiv und muss nicht linear wie bei Bändern erfolgen. Durch große Kapazitäten entfällt Organisationsaufwand. Daher sind Festplatten für Nutzer aller Couleur die aktuell beste Lösung. Vermeiden Sie lange Lagerung ohne Aktivität. Backup-Platten sollte man etwa alle drei Monate anschließen, damit die Viskosität der Lagerflüssigkeit erhalten bleibt.

3. Unstoppable Copier: Einzelne Dateien bei Lesefehlern retten

Nicht jeder Defekt an einem Datenträger hat dessen kompletten Ausfall zur Folge. Ein typisches Fehlerbild für lädierte optische Medien, USB-Sticks und Speicherkarten sind Lesefehler bei einzelnen Dateien. Partitionstabelle und Dateisystem sind noch weitgehend intakt, einzelne Sektoren aber nicht mehr. In diesem Fall bestehen immer noch gute Chancen, per Software einen Großteil der Daten vom Laufwerk zu retten. Unbrauchbar sind dafür die üblichen Dateimanager. Denn wenn beim Lesen Probleme auftreten, so brechen die üblichen Tools den Zugriff nach einer kurzen Zeitüberschreitung mit einer Fehlermeldung ab und verwerfen auch den bisher korrekt gelesenen Teil der Datei wieder oder bleiben gleich ganz hängen. Gründlicher arbeitet unter Windows der besonders hartnäckige Unstoppable Copier . Das Programm versucht, die Quelldateien Byte für Byte in mehreren Durchgängen zu lesen. Was schließlich unlesbar ist, füllt das Programm mit Nullen auf und rettet so immerhin eine Teildatei.
Nach dem Start geben Sie hinter „Quelle“ den defekten Datenträger an, von dem das Tool die noch lesbaren Dateien in das Verzeichnis unter „Ziel“ schreiben soll. Auch eine einzige Datei lässt sich dabei als Quelle angeben. Die weiteren Optionen zur Leseoperation finden sich unter „Einstellungen“, wobei Unstoppable Copier mit Standardwerten arbeitet, die eine maximale Anzahl von Durchgängen für das Auslesen der Dateien zulassen.

Diese Dateirestaurierung eignet sich natürlich nicht für jeden Dateityp. Am besten arbeitet das Programm bei gewöhnlichen Textdateien, aber auch die meisten Bildformate und Sounddateien sind aufgrund ihrer Struktur robust. Bei Office-Dateien muss die Reparaturfunktion von Microsoft Office weiterhelfen, die sich aber als durchaus brauchbar erweist.

4. Datenträger retten: Mit Abbildern arbeiten

Schlechter sieht es allerdings aus, wenn Windows gar kein Dateisystem mehr auf dem Medium erkennt und sich weigert, den Datenträger als solchen zu erkennen. Nun ist zusätzliche Vorsicht geboten, um das betroffene Medium durch Reparaturversuche am Dateisystem nicht noch weiter zu beschädigen. Zwar muss nicht immer ein physikalischer Schaden der Grund für defekte Dateisysteme sein, aber es lässt sich auch nie ganz ausschließen. Deshalb empfiehlt es sich, nicht direkt mit dem Laufwerk zu arbeiten, sondern zuerst ein Abbild mit Datenrettungs-Tools zu erstellen. Ein geeignetes Windows-Programm dafür ist das Kommandozeilen-Tool Dd .

Das Programm ist eine Portierung des bekannten Werkzeuges Dd von Linux und hat keine Programmoberfläche. Nach dem Entpacken der Datei „dd.exe“ öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit einem Rechtsklick auf die Verknüpfung und „Als Administrator ausführen“. Gehen Sie daraufhin mit dem Befehl cd in das Verzeichnis, in dem „dd.exe“ liegt und führen Sie zunächst den Befehl
dd --list 
aus, der eine Liste aller Laufwerke anhand ihrer Geräteadressen, Mount-Punkte (Laufwerksbuchstaben) und ihres jeweiligen Typs anzeigt. Die Geräteadresse ist eine längere, hexadezimale Zeichenkette. Das Quelllaufwerk, aus dem das Abbild erstellt werden soll, erkennen Sie am Eintrag „Mounted on“, der den Laufwerksbuchstaben anzeigt, sowie am Typ, etwa „removable media“ für USB-Sticks, Speicherkarten und externe Laufwerke. Zum Auslesen brauchen Sie die komplette Geräteadresse und den Pfad der gewünschten Zieldatei. Hat ein Datenträger etwa die Adresse „\\.\Volume{4d9a39ae-71aa-11e5-9ad1- 848f69b7c9c0}\“ und soll das Image unter „C:\ usb.img“ erstellt werden, so geben Sie diesen Befehl auf der Kommandozeile ein:
dd if=\\.\Volume{4d9a39ae-71aa-11e5-9ad1-848f69b7c9c0} of=C:\usb.img 
Stellen Sie vorher sicher, dass auf dem Ziellaufwerk genug Speicherplatz vorhanden ist.

5. Restauration: Ein Abbild öffnen und mit OSF Mount reparieren

Auf das Abbild können Sie ohne Risiko verschiedene Datenrettungs-Tools loslassen, ohne das tatsächliche Medium weiter in Mitleidenschaft zu ziehen. Der erste Schritt sollte aber das Anlegen einer weiteren Sicherungskopie dieses Abbilds sein. Falls ein Datenrettungs-Tool versagt, dem Dateisystem jedoch weiter zusetzt, haben Sie so noch das ursprüngliche Abbild für weitere Versuche. Vor einer Überprüfung mit Windows-Bordmitteln oder Rettungsprogrammen, ist es notwendig, die Abbilddatei als Laufwerk unter Windows verfügbar zu machen. Diese Aufgabe erledigt das Tool OSF Mount , das einem Image im Rohformat einen Laufwerksbuchstaben zuweist. Gehen Sie nach Installation und Aufruf des Programms, das Administratorrechte verlangt, auf die Schaltfläche „Mount new“. Die „Source“ (Quelle) belassen Sie auf „Image file“, dann wählen Sie darunter die von Dd erstellte Abbilddatei aus und vergeben nun einen Laufwerksbuchstaben im Feld „Drive Letter“. Unter „Drive type“ belassen Sie die Voreinstellung „Auto“, entfernen aber vor der Option „Readonly drive“ den Haken, falls es sich um ein Abbild von beschreibbaren Medien handelt. Klappt das Einhängen, so ist das Dateisystem noch lesbar. Um mögliche Fehler zu beheben, rufen Sie in einer Eingabeaufforderung, die Sie als Administrator öffnen, den Befehl
chkdsk [Laufwerksbuchstabe]:  
auf, wobei der Laufwerksbuchstabe dem vergebenen Buchstaben des Abbildes entspricht. Die Ausgabe verrät Ihnen, wie es um das Dateisystem bestellt ist, und listet die Fehler auf, allerdings wird chkdsk Korrekturen nicht automatisch ausführen, bevor Sie das nicht mit „J“ bestätigen. Diese Reparaturen werden nur auf das Abbild angewandt und sind daher ungefährlich. Im Anschluss daran können Sie mit einem Dateimanager wie dem Explorer nachsehen, ob sich die benötigten Dateien jetzt vom eingehängten Abbild über den vergebenen Laufwerksbuchstaben lesen lassen.

6. Dateisystem: Größere Defekte mit Recuva umgehen

Wenn die Dateien nach der Reparatur des Abbilds nicht vorhanden oder zu beschädigt sind, verwerfen Sie diese Abbilddatei und arbeiten mit der zuvor erstellten Kopie weiter. Denn sollte das Windows-eigene chkdsk versagen, so ist der Schaden an den eventuell doch noch auslesbaren Dateien eventuell sogar größer als zuvor. In OSF Mount klicken Sie dazu in der Liste auf die Abbilddatei und danach auf „Dismount“.  Erstellen Sie eine erneute Kopie der Abbilddatei und hängen Sie diese wieder in OSF Mount ein. Statt chkdsk zu verwenden, ziehen Sie jetzt das Datenrettungsprogramm Recuva hinzu. Recuva ist darauf spezialisiert, gelöschte Dateien zu finden, kann aber auch mit einer tieferen Suche auf lädierten Dateisystemen dienen.

Nach der Installation und dem Aufruf von Recuva wählen Sie den Laufwerksbuchstaben des Abbilds aus und gehen auf „Einstellungen -> Aktionen“. Schalten Sie dort die drei Optionen „Sicher gelöschte Dateien anzeigen“, „Tiefensuche“ und „Nach ungelöschten Dateien suchen“ ein. Starten Sie im Anschluss daran die Suche, die bei größeren Abbildern auch einige Stunden dauern kann. Nach dem Abschluss des Suchlaufs erhalten Sie eine Liste der gefundenen Dateien, die Sie mit einem Klick markieren und über „Wiederherstellen“ dann in einen ausgewählten Zielordner kopieren. Recuva findet auch alte Dateien, die auf dem Datenträger bereits gelöscht waren, aber physisch noch vorhanden sind. Stark fragmentierte Dateien lassen sich auf diese Weise allerdings nicht rekonstruieren.

7. Unlesbares Dateisystem: Abbilder direkt untersuchen

Ein schwieriger Fall sind Abbilder, die sich bereits nicht mehr mit OSF Mount einhängen lassen, da sich Windows gleich über ein fehlendes Dateisystem beschwert. In diesem Fall ist der Schaden am Laufwerk schon erheblich und mit den üblichen Programmen unter Windows geht es nicht mehr weiter. Übergehen Sie den Schritt, auf das Abbild mit OSF Mount zuzugreifen, und arbeiten Sie direkt mit der Abbilddatei und dem Wiederherstellungswerkzeug Photorec . Auch bei Phot
orec handelt es sich um eine Windows-Portierung eines bewährten Linux-Programms, das in der Eingabeaufforderung läuft und keine grafische Oberfläche hat.

Nach dem Entpacken der Programmdateien in einen beliebigen Ordner verschieben Sie die Abbilddatei ebenfalls dort hinein, da sich Photorec ansonsten häufig über fehlende Zugriffsrechte beschwert. Daraufhin öffnen Sie eine gewöhnliche Eingabeaufforderung, gehen in das Verzeichnis von Photorec und übergeben den Namen der Abbilddatei als Parameter:
photorec_win.exe usb.img 
Wenn das Abbild einen anderen Namen als in diesem Beispiel hat, so passen Sie „usb.img“ entsprechend an. Jetzt wird Photorec nach Administratorrechten fragen und ein Menü im Textmodus präsentieren. Hier wählen Sie die Abbilddatei aus und bestätigen dann die ausgewählte Option „Proceed“ mit der Return-Taste. Im nächsten Menü gehen Sie unten mit der Pfeiltaste auf „Options“, schalten die Einstellung „Paranoid“ mithilfe von Return auf „Yes (Brute force enabled)“ und „Keep corrupted files“ auf „Yes“. Zurück geht es mit „Quit“. Wählen Sie mit der Pfeiltaste in der Liste „Unknown“ für das gesamte Abbild aus und starten Sie als Nächstes mit Return „Search“. Nun geht es an die Auswahl des Dateisystems, wobei Sie „Other“ für Windows-Dateisysteme belassen. Im darauffolgenden Menü wählen Sie das vorgegebene Unterverzeichnis, in dem Photorec liegt, als Zielverzeichnis für wiederhergestellte Dateien aus und bestätigen Sie diese Auswahl mit der C-Taste. Photorec wird die Dateien in neuen Unterverzeichnissen mit den Namen „recup_dir.1“, „recup_dir.2“, „recup_dir.3“ und so weiter speichern. So wie Recuva findet Photorec auch bereits gelöschte, zusammenhängende Dateien. Die originalen Dateinamen sind in jedem Fall verloren, die Dateiendungen bleiben allerdings bestehen. Zur Identifikation einer auf diese Weise wiederhergestellten Datei müssen Sie diese also zunächst einmal öffnen, als Nächstes untersuchen und anschließend bei Bedarf umbenennen.

8. Alte USB-Sticks: Datenträger mit MD5-Code überprüfen

Bei angestaubten USB-Datenträgern aus der Schublade ist es immer fraglich, wie gut – oder schlecht – es um die Datensicherheit bestellt ist. SMART-Werte zur Selbstanalyse liefern diese Datenträger im Gegensatz zu Festplatten und SSDs nicht. Bevor Sie einem älteren USB-Stick noch Daten anvertrauen, sollten Sie diese Kandidaten sicherheitshalber einem kleinen, manuellen Test unterziehen. Für einen Datenträgertest erstellen Sie zuerst eine MD5-Prüfsumme einer ausreichend großen Datei auf dem PC und kopieren diese auf den USB-Stick. Einen MD5-Prüfsummengenerator für Windowsgibt es in unzähligen Varianten. Ein grafisches Gratis-Tool für diesen Zweck ist Win MD5 Free . Lassen Sie das Programm die MD5-Prüfsumme der kopierten Datei auf dem USB-Stick errechnen.

Sind beide Summen identisch, ist die Integrität der kopierten Datei bestätigt und der Stick ist noch in Ordnung. Wenn sich eine andere Prüfsumme ergibt, ist der USB-Datenträger mit hoher Wahrscheinlichkeit unbrauchbar. Ähnlich lassen sich auch Anschlusskabel und USB-Anschlüsse testen, die diese eine Fehlerquelle bei der Datenübertragung sein können.

Ultima Ratio: Professionelle Datenrettung

Liegt ein physikalischer Schaden des Datenträgers vor, der katastrophal erscheint, dann stellt sich die Frage: Sind die Daten so wertvoll, dass gleich professionelle Hilfe hinzugezogen werden sollte? So ist bei einer Festplatte mit Headcrash jeder weitere Betrieb schon riskant, da der Schaden auch bei den sanftesten, eigenen Rettungsversuchen nur noch größer wird. Im privaten Umfeld und für Selbstständige ist es immer eine Frage des Preises. Standardpreise für die Datenrettung gibt es nicht. Holen Sie deshalb unbedingt Angebote von verschiedenen Dienstleistern in Deutschland ein, etwa bei Kroll Ontrack oder bei Convar .

Gut ist, wenn die Preise erfolgsabhängig sind. Die in der Werbung auf den Webseiten von Datenrettungslaboren genannten Preise für Festplatten, USB-Sticks oder Speicherkarten können Sie erfahrungsgemäß oft gut verdreifachen bis vervierfachen. Es ist darüber hinaus üblich, dass schon die erste Untersuchung einiges kostet – bis zu 900 Euro. Erst im Anschluss daran ist eine Preiskalkulation möglich. Bei aktuellen großen Festplatten und SSDs beispielsweise ist es durchaus realistisch, mit Kosten von bis zu 3000 Euro zu rechnen.

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Mainboard: Bios und Uefi aktualisieren

Wann sonst, wenn nicht jetzt? Gleich mehrere eklatante Sicherheitslücken im Hauptprozessor weisen derzeit deutlich darauf hin, wie wichtig die Aktualisierung der Mainboard-Firmware ist. Unser Ratgeber erklärt das Bios- beziehungsweise Uefi-Update Schritt für Schritt.
Eines muss gleich vorweg angemerkt werden: Ganz so einfach wie die Windows-Aktualisierung ist ein Bios- oder Uefi-Update nicht; insbesondere muss der Prozess gut vorbereitet werden. Denn es ist keineswegs immer so, dass Sie mit der Maus nur auf eine „Update“-Schaltfläche zu klicken brauchen, danach warten und abschließend den PC neu starten. Vielmehr bedarf die auch Flashen genannte Aktualisierung der Hauptplatinen-Firmware im PC einer gewissen Umsicht und Vorsicht.

Diese Hinweise sollen Sie aber in keiner Weise dazu verleiten, die Kernkomponente Ihres Rechners nicht upzudaten und dafür mit dem status quo weiterzuarbeiten. Im Gegenteil, unser Ratgeber erklärt Ihnen gerade das systematische Vorgehen, damit bei der Aktualisierung nichts schiefgeht.

Lassen Sie sich auch nicht gleich entmutigen, wenn Sie nach den ersten Minuten Onlinerecherche noch nicht genau wissen, was nun bei Ihrem PC-Modell im Detail zu tun ist. Weil jeder Hardwarehersteller bei der Mainboard-Firmware sein eigenes Süppchen kocht, können wir Ihnen anders als beim Windows-Update für das Bios/ Uefi eben keine Schritt-für-Schritt-Anleitung bieten. Umso wichtiger ist der systematische Ansatz.

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Clevere Terminal- und Bash-Tricks für Linux

Das Gnome-Terminal und die darin laufende Kommando-Shell bieten reichliche Optionen, um sie optisch und funktional zu optimieren. Das ist zum Teil einfach, zum Teil knifflig. Die notwendigen Tipps finden Sie hier.
Ohne Terminalbenutzung werden Sie mittelfristig nicht durch Linux ( Mint ) kommen. Es kommt unvermeidlich die Situation, wo Sie rekursiv Dateirechte ändern müssen, manuelles Kopieren durch rationales Rsync- oder Tar-Backup ersetzen wollen oder nur noch auf die Textkonsole des Systems gelangen. Und wer nicht nur ein Desktop-Mint, sondern auch einen Linux-Datenserver nutzen will, kommt ohne Terminal via SSH schon gar nicht aus. Dieser Artikel zeigt alle wichtigen Optionen, um das grafische Terminal, aber auch die virtuellen Konsolen und die SSH-Konsole komfortabel einzurichten. Punkt 1 bezieht sich ausschließlich das grafische Terminalfenster. Alle anderen Punkte 2 bis 5 zur Bash-Optimierung gelten auch für SSH und für die Konsolen (Strg-Alt-F1 und weitere). Bei den grafischen Terminalemulatoren nehmen wir das Gnome-Terminal als Referenz, wie es in der Hauptedition von Linux Mint zum Einsatz kommt. Das Mate-Terminal und das Xfce4-Terminal bieten ganz ähnliche Einstellungen, aber nicht immer an gleicher Stelle. Bei der Shell selbst, also dem eigentlichen Kommandointerpreter, ist überall die Bash-Shell Standard.

Dieser Beitrag kann keine Einführung in die Bash-Befehle leisten, sondern konzentriert sich auf den Bedienkomfort des Terminals. Beachten Sie in diesem Zusammenhang den Hefteinleger mit seiner Übersicht der wichtigsten Terminalkommandos.

1. Das grafische Terminal

Terminalemulatoren sind grafische Programme mit zahlreichen Einstellungen. Sie sind unabhängig von der Shell, die im Terminal läuft. Die Optionen und Optimierungen, die Sie im grafischen Terminal vornehmen, haben daher mit der Bash-Shell zunächst nichts zu tun. Lediglich bei Farbeinstellungen für das grafische Terminal und solchen für die Bash-Shell gibt es Kombinationen, welche die Lesbarkeit fördern – oder eben nicht.

Insbesondere engagierte Nutzer, die sich das Terminal optisch bestmöglich einrichten möchten, sollten sich beim Aussehen des grafischen Terminals farblich festlegen, bevor sie Ausgabefarben und Prompt der Bash-Shell optimieren.

Einstellungen und Profile: Das Gnome-Terminal zeigt im Menü „Bearbeiten“ die Untermenüs „Einstellungen“ und „Profileinstellungen“. Beides sind benutzerspezifische Optionen: Was unter „Einstellungen“ festgelegt wird, gilt für jedes Terminal im aktuellen Benutzerkonto. Die „Profileinstellungen“ erlauben darüber hinaus verschiedene Layouts, die man entweder im Gnome-Terminal selbst mit „Terminal –› Profil wechseln“ umschalten kann. Verschiedene Profile sind unnötiger Luxus, jedoch sollten Sie das als „Unbenannt“ betitelte Standardprofil unter „Bearbeiten –› Profileinstellungen“ in jedem Fall bearbeiten. Die Registerkarte „Allgemein“ bestimmt die Größe des Terminalfensters über die Spaltenzahl (Breite) und Zeilenzahl (Länge) sowie die verwendete Schriftart. Beachten Sie, dass Sie das Terminalfenster unabhängig von der Schrift jederzeit mit Strg-+ und Strg-- skalieren können. Die Registerkarte „Farben“ definiert die Farb- und Transparenzeinstellungen. Wer Experimente mit eventuell kontrastarmen Ergebnissen vermeiden will, sollte bei den Vorgaben bleiben („Integrierte Schemata“) wie etwa „Schwarz auf hellgelb“ oder „Grün auf schwarz“.

Unter „Bildlauf“ sollte der „Zeilenpuffer“ deutlich vierstellig eingestellt sein, damit Sie auch bei umfangreichen Dateilisten (find, ls, rsync) bis zum Beginn der Ausgabe zurückblättern können.

Der allgemeinere Punkt „Bearbeiten –› Einstellungen“ spielt für die Terminaloptik keine Rolle. Hier können Sie aber unter „Tastenkürzel“ die Hotkeys ermitteln oder neu bestimmen, die in Ihrem Terminal gelten. Der Tipp, hier auch die Hotkeys für Kopieren (Strg-Umschalt-C) und Einfügen (Strg-Umschalt-V) auf gebräuchliches Strg-C und Strg-V umzustellen, ist zweischneidig, weil Strg-C in der Bash-Shell traditionell für den Abbruch des aktuellen Befehls reserviert ist.

2. Bash-Zeileneditor und History

Kaum ein Terminalthema klingt langweiliger als die Regeln des „line editing“ – also Texteingabe, Textbearbeitung, Autovervollständigung und Befehlssuche am Bash-Prompt. Es entscheidet aber fundamental darüber, wie viel oder wenig Sie tippen müssen – und „Tippen“ bedeutet hier ja nicht das Schreiben von natürlicher Sprache, sondern von oft komplexen Befehlen. Eine Abkürzung hier vorab, da diese nachfolgend häufig erscheint: Die Tilde „~“ ist für die Bash-Shell die Variable für das Home-Verzeichnis des angemeldeten Kontos („/home/[kontoname]“). Die wichtigste Initialisierungsdatei bei jedem Terminalstart ist „~/.bashrc“, also „/home/[kontoname]/.bashrc“).

Autocompletion: Lange Dateinamen müssen nicht getippt werden: Wenn Sie die ersten zwei, drei Buchstaben eingeben und dann die Tab-Taste drücken, ergänzt das Terminal den vollständigen Namen automatisch, desgleichen Ordnerpfade, sofern die eingegebenen Buchstaben stimmen (Groß- und Kleinschreibung beachten!).

History: Das Terminal vergisst nichts – jedenfalls nicht so schnell. Die Befehle werden im Speicher sowie dauerhaft in der „~/. bash_history“ gespeichert. Dafür die Befehle über Sitzungen und Neustarts hinaus gesammelt werden, sorgt diese Anweisung:
shopt -s histappend  
Diese werden Sie in jeder Standardstartdatei „~/.bashrc“ antreffen. Bei welcher Zeilenmenge Schluss sein soll, also die ältesten Einträge gelöscht werden, bestimmen folgende Anweisungen:
HISTSIZE=5000 
HISTFILESIZE=5000
Auch diese stehen in jeder „~/.bashrc“, wenn auch eventuell mit geringeren Zeilenangaben. „HISTSIZE“ ist die maximale Zeilenmenge im Speicher, „HISTFILESIZE“ die maximale Zeilenmenge in der Datei „~/. bash_history“. Je höher die Zahlen, desto umfangreicher wird das Gedächtnis der Bash-Shell. Mit der Variablen
HISTCONTROL=ignoredups  
können Sie verhindern, dass die History von Dubletten wimmelt: Bereits vorhandene identische Kommandos werden dann nicht aufgenommen.
Soviel zur Optimierung der History. Im praktischen Alltag gibt es mehrere Möglichkeiten. Fast jedem Anwender bekannt ist das Zurückblättern zu den letzten Kommandos mit der Taste Cursor-oben, die den gewünschten Befehl wieder auf den Prompt holt. Eine systematische Suche bietet der Hotkey Strg-R: Nach Eintippen etwa von „apt“ erscheint der letztgenutzte apt-Befehl in kompletter Länge. Ist dieser passend, kann er mit Eingabetaste sofort ausgeführt oder mit Alt-Eingabetaste zum Editieren auf den Prompt geholt werden. Ist der angezeigte Historytreffer nicht der passende, geht es mit Strg-R zum vorletzten und so fort.

Eine nützliche Ergänzung zur Rückwärtssuche mit Strg-R ist eine Filtersuche mit der Taste Bild-oben. Nach Eingabe etwa von apt befördert diese Taste den letzten kompletten apt-Befehl direkt auf den Prompt, ein weiteres Bild-oben den vorletzten und so fort. Diese Suche funktioniert aber nur, wenn Sie Bild-Tasten entsprechend belegen – und zwar in der Datei „/etc/inputrc“. Das Editieren erfordert root-Recht (sudo xed /etc/inputrc). Sie werden dort die beiden Zeilen
\"e[5~\": history-search-backward
\"e[6~\": history-search-forward 
antreffen und müssen nur das führende Kommentarzeichen „#“ entfernen.

Zum Editieren vorhandener Zeilen, seien es selbst getippte oder aus der History gefischte, helfen Lösch- und Rücktaste, Pos1, Ende, Strg-Cursor-rechts/links (wortweise springen), Strg-K und Strg-U .

3. Farben am Prompt und in Dateilisten

Der Prompt, also die Anzeige bei jeder Befehlseingabe, kann beliebige statische und dynamische Informationen anbieten. Die Promptanzeige definieren Sie temporär mit dem Befehl „PS1='…'“. und dauerhaft in der Datei „~/.bashrc“. Einige dynamische Variablen wie das aktuelle Verzeichnis, Datum oder Uhrzeit bietet der Prompt durch vordefinierte Escape-Zeichenfolgen selbst an, etwa „\w“ für das aktuelle Verzeichnis, „\u“ für das angemeldete Konto oder „\h“ für den Rechnernamen. Einfache Prompts sehen dann so aus:
PS1="\w => "
PS1="\u@\h:\w => " 
Über die eingebauten Codes hinaus können Sie jede allgemeine oder selbst definierte Variable einfach mit „$Variable“ in die PS1-Definition setzen:
PS1="\w [$LOGNAME] => "  
Um Infos gegeneinander abzugrenzen, sind ferner Farbdefinitionen vorgesehen, die stets mit der Sequenz „\[\033“ starten. Ein Prompt wie
PS1="\n\[\033[47;30m\]\d, \A \ [\033[41;37m\] \u on \H \ [\033[47;30m\] MB free=$freemem \ [\033[41;37m\] $CPU \ [\033[40;37m\] [$timediff] \ [\033[42;30m\] \w \[\033[0m\]\n"  
ist aber praktisch unlesbar. Immerhin geht es Schritt für Schritt von einer Escape-Sequenz zur nächsten – „\n“ bedeutet einen Zeilenumbruch, „\[\033“ schaltet dann die Farben um, „\d“ setzt das Datum ein, „\A“ die Uhrzeit. Erläuternder Text oder Zeichen wie Komma oder Blank sind an jeder Stelle möglich, ferner auch Variablen mit „$“. Wichtig ist, Farbdefinitionen am Ende wieder zurückzusetzen („\[\033[0m\]“).
Easy Bash PS1 Generator: Bei den unsäglichen Farbsequenzen sollten Sie sich helfen lassen: Auf der Seite können Sie von ersten Position zur letzten durchgehen, was der Prompt zeigen soll. Dabei bestimmen Sie für das jeweils markierte Element Vorder- und Hintergrundfarbe („FG“ und „BG“). Im untersten Feld erscheint dann der resultierende Code für die PS1-Variable, den Sie einfach kopieren, im Terminal einfügen und testen. Wenn das Ergebnis passt, übernehmen Sie diese Codezeile in Ihre Datei „~/.bashrc“. Die Webseite deckt zwar längst nicht alle Möglichkeiten des Bash-Prompts ab, liefert aber die heiklen Farbcodes.

Dynamische Infos durch Prompt_Command: Wenn Variablen echtzeitaktuell im Prompt landen sollen (etwa die CPU-Auslastung), dann muss diese Variable unmittelbar vor der Promptdarstellung ermittelt werden. Dafür bietet die Bash einen speziellen Service: Mit
PROMPT_COMMAND=[function-name]  
definieren Sie eine Funktion der Datei „~/. bashrc“, die bei jedem Befehl in der Kommandozeile abgerufen wird. Da dies häufig geschieht, sollten Sie den Rechenaufwand in Grenzen halten. Ein Beispiel für einen selbst gebauten Prompt mit Echtzeitinfos aus einem Prompt_Command sehen Sie in der Abbildung auf dieser Seite.

Farbige Dateien und Ordner: Das Terminal stellt Dateitypen und Ordner standardmäßig in unterschiedlichen Farben dar. Wenn Sie bestimmte Farben ändern möchten, erstellen Sie mit folgendem Befehl eine persönliche Konfigurationsdatei im Home- Verzeichnis:
dircolors -p > ~/.dircolors  
Die versteckte Datei „.dircolors“ können Sie dann mit einem beliebigen Editor bearbeiten. So werden zum Beispiel Ordnernamen gelb gefärbt:
DIR 01;33  
Die Einstellungen dieser eigenen Farbtabelle dominieren über die Standardeinstellungen. Achten Sie auf die Tatsache, dass solche Farbdefinitionen durch Umstellen der allgemeinen Terminalfarben (siehe Punkt 1) unter Umständen unlesbar werden. Wer hier Zeit investiert, sollte an der allgemeinen Terminaloptik nichts mehr verändern.

4. Bash-Aliases und Bash-Hotkeys

Ohne in das Bash-Scripting einzusteigen, können einfachste Alias-Kurzbefehle und Bind-Hotkeys die Effektivität der Bash-Shell enorm steigern.

Bash-Hotkeys: Mit Tastendefinitionen sollte man sparsam umgehen, damit der Durchblick nicht verlorengeht, jedoch sind einige Nachbesserungen produktiv. So ist etwa beim Editieren am Prompt zwar das Löschen vor und nach der Cursorposition mit den Hotkeys Strg-U und Strg-K vorgesehen, aber nicht das Löschen der kompletten Zeile mit einem Hotkey. Folgendes Bind-Kommando
bind '"\C-l":kill-whole-line' 
legt den internen Befehl „kill-whole-line“ auf den Hotkey Strg-L. Die Strg-Taste ist mit „\C“ einzugeben.

Folgender Befehl
bind '"\e[15~":"xdg-open . \n"'  
belegt die Funktionstaste F5 so, dass sie im aktuellen Verzeichnis den Dateimanager startet. Die Funktionstasten sind mit „\e[nn~“ anzugeben, wobei die Ziffer „nn“ in der Regel den Wert plus 10 der tatsächlichen Taste benötigt. Im Zweifel kann der Befehl „read“ und anschließendes Drücken der Funktionstaste über die Ziffer „nn“ informieren.

Bind-Befehle können Sie interaktiv ausprobieren. Sie gelten bis zum Schließen des Terminals. Für permanente Gültigkeit benötigen Sie einen Eintrag in der „~/.bashrc“.

Aliases: Kurzbefehle sorgen für schnelle Ordnernavigation oder vereinfachen komplexe Befehle. Der Platz für Aliases ist wieder die Datei „~/.bashrc“,und die Befehle werden in einfachsten Fällen so aussehen:
alias ini='xed ~/bashrc'
alias mc='mc /srv/dev-disk-bylabel-Data /srv'
alias ll='ls -alF --groupdirectories-first'  
Aliases entschärfen die interaktive Nutzung mächtiger Terminaltools erheblich. Ein Beispiel ist etwa folgendes Alias für den Find-Befehl:
alias fn='read -p "Dateimaske (z.B. *.pdf): " TMP; find . -type f -name "$TMP"'  
Nach Aufruf des Kürzels „fn“ werden Sie mittels „read“ nach der Dateimaske gefragt, die dann etwa „*.odt“ oder auch „2018*. jpg“ lauten kann (ohne Anführungszeichen). Diese Eingabe wird mit der Variable „$TMP“ an find weitergereicht. Das Alias geht davon aus, dass man zuerst in das gewünschte Verzeichnis gewechselt hat, denn dort (Punkt nach „find .“) startet find die Suche. Ähnlich übergibt
alias ft='read -p "Alter in Tagen (z.B. 7): " TMP; find . -type f -mtime "-$TMP"'  
die Variable „$TMP“ eine Zahl an find, das dann über den Schalter „-mtime“ alle Dateien ermittelt, die in den letzten Tagen erstellt wurden.

5. Ordnernavigation im Terminal

Verzeichniswechsel mit cd gehören zu den häufigsten Kommandos. Auch hier gibt es eine Reihe kleiner Optimierungen.

1. Die häufigsten Zielordner sind am besten über ein knappes Alias zu erreichen, um etwa nach
alias d='cd ~/Schreibtisch'  
mit der Eingabe „d“ zum Desktop zu gelangen.

2. Eine hübsche Lösung für schnelles Springen in wichtige Verzeichnisse ist die Variable „CDPATH“. In ihr lassen sich mehrere Ordnerpfade speichern. Danach kann man überall mit „cd [Verzeichnis]“ in ein Unterverzeichnis eines der gespeicherten Verzeichnisse springen. Um also etwa den Pfad „/var/www/html“ in die Variable „CDPATH“ aufzunehmen, geben Sie
export CDPATH='.:/var/www/html/'  
ein. Danach wechseln Sie von beliebiger Stelle mit cd htdocs und cd logs in Unterordner von „/var/www/html/“. Die CDPATH-Variable lässt sich durch eine beliebige Anzahl weiterer Verzeichnisse erweitern – jeweils durch Doppelpunkt getrennt:
export CDPATH='.:~:/var/www/ html/:/media/985c9fb3-14a6-449ebec5-4666a283fbf4/'  
Hier besteht der „CDPATH“ aus dem aktuellen Verzeichnis („.“), dem Home-Verzeichnis („~“), dem Webserver-Verzeichnis und einem Mountordner. Am Anfang sollte mit „.:“ immer das aktuelle Verzeichnis stehen, damit dieses immer die höchste Priorität behält. Für einen dauerhaften „CDPATH“ müssen Sie die Exportanweisung in die Datei „~/.bashrc“ eintragen.

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Geniale Android-Tipps, die niemand kennt

Hilfreiche Tricks und clevere Handgriffe – wir zeigen Ihnen, wie Sie auch versteckte Funktionen Ihres Android-Smartphones völlig problemlos im Alltag nutzen.
Manche nützliche Bedienfunktion der kleinen Alleskönnergeräte sind nur unzureichend oder gar nicht dokumentiert. Das bringt Nachteile, denn mit den richtigen Tasten- und Bedienkürzeln sparen Sie einiges an Zeit. Mit den folgenden Tipps nutzen Sie Android effektiver. Beachten Sie, dass die Verfügbarkeit der gezeigten Funktionen von der Android-Version abhängt.

1. Mit unsichtbarem WLAN verbinden

Funknetzwerke, die aus Sicherheitsgründen als unsichtbar konfiguriert sind, senden keine WLAN-Kennung (SSID) aus und werden deshalb in der Liste der verfügbaren Wireless LANs nicht angezeigt. Um trotzdem eine Verbindung zum Funknetzwerk herzustellen, rufen Sie „Einstellungen ➞ Drahtlos und Netzwerke ➞ WLAN“ auf. Scrollen Sie ganz nach unten, und tippen Sie „Netzwerk hinzufügen“ an. Hier tragen Sie den Netzwerknamen und die WLAN-Anmeldedaten ein.

2. Widgets auf den Startbildschirm legen

Android bietet je nach Hersteller des Smartphones zwischen drei und sieben Homescreens. Darauf lassen sich Verknüpfungen zu oft verwendeten Apps, Ordnern, Personen, Einstellungen und zu Miniprogrammen (Widgets) ablegen. Widgets erledigen vor allem solche Aufgaben blitzschnell, für die sich eine separate App nicht unbedingt lohnt, etwa für die Anzeige von Uhrzeit, Verkehrslage, Wetterprognose, Kalendereinträgen, Nachrichten oder Twitter-Tweets.

Ein weiteres Beispiel ist das Energiesteuerung-Widget, mit dem Sie stromfressende Smartphone-Funktionen gezielt aus- und wieder einschalten können. Das „News und Wetter“-Widget wiederum platziert einen Nachrichtenticker mit Angaben zum derzeitigen Wetter auf dem Homescreen.
Um ein Widget oder eine Verknüpfung auf dem Homescreen einzurichten, drücken Sie länger auf den gewünschten Startschirm und wählen aus dem dann erscheinenden Menü aus, welche Funktion Sie verankern möchten.

3. Fotosuche nach Datum

Aufgenommene oder mit dem Rechner synchronisierte Fotos speichert Android in den „Alben“. Nach dem Start der Alben-App und dem Antippen eines Albums kann man durch Wischen auf dem Display in der Bildgalerie blättern. Möchten Sie schnell zu den Fotos gelangen, die Sie an einem bestimmten Datum aufgenommen haben, verwenden Sie zum Blättern den Scrollbalken ganz rechts im Display. Sobald Sie ihn mit dem Finger verschieben, erscheint das Aufnahmedatum der Bilder an der derzeitigen Position.

4. Multitasking-Liste nutzen

Android unterstützt Multitasking. Daher laufen geöffnete Apps im Hintergrund weiter, wenn man die Home-Taste drückt. Über die Multitasking-Liste lassen sich einmal gestartete Apps leicht wieder nach vorne holen. Dazu tippen Sie auf das kleine Viereck unten auf dem Bildschirm. Mit Wischen können Sie durch die geöffneten Apps wechseln.

5. Bessere Fotos mit Motivprogramm

Sie möchten ein sich schnell bewegendes Objekt scharf einfangen oder ein Porträt fotografieren? Für diese Anwendungsbereiche bieten Android-Smartphones ein kleines Arsenal an Motivprogrammen wie Panorama und Fokuseffekt oder Photo Sphere an.
Dazu drücken Sie auf das „Hamburger“- Menü mit den drei Strichen und tippen die Funktion, die Sie nutzen wollen.

6. Fotos ohne GPS-Spuren aufnehmen

Die Kamera-App in Android versieht Fotos mit den Koordinaten der Stelle, an der sie aufgenommen wurden. Dadurch lassen sich die Bilder via Google Maps am passenden Ort in eine Landkarte einbinden. Außerdem kann man über die Geokoordinaten geschossene Bilder nach Ihrem Aufnahmeort sortieren und nachsehen, wo sie gemacht wurden. Möchten Sie verhindern, dass Dritte nachvollziehen können, wo Fotos entstanden sind, können Sie bei der Aufnahme die Einbettung der Koordinaten ganz einfach verhindern: Starten Sie die Kamera-App, und drücken Sie die „Einstellungen“-Taste. Deaktivieren Sie vorübergehend die Option „Standort speichern“.

7. Apps beenden, Speicher freigeben

Android enthält einen eingebauten Task-Manager, mit dem sich gerade nicht benutzte Anwendungen einfach beenden lassen, sodass Speicherplatz wieder freigegeben wird. Gehen Sie zu „Einstellungen ➞ Apps“. Wählen Sie eine App durch Antippen aus. Mit „Beenden“ beziehungsweise „Beenden erzwingen“ beenden Sie die App und geben dadurch den von der App belegten Arbeitsspeicher frei.

8. App schnell schließen

Dank Multitasking läuft eine einmal gestartete App in Android so lange weiter, bis Sie das Programm explizit beenden. Weil jede im Hintergrund laufende Anwendung Arbeitsspeicher und Rechenleistung verzehrt, ist es empfehlenswert, nicht länger benötigte Apps zu schließen. Das geht am schnellsten über die „Letzte Apps“-Taste (das kleine Viereck am unteren Bildschirmrand neben dem Home-Button): Drücken Sie die Taste und wischen Sie nicht mehr benötigte Apps nach links, rechts oder nach oben – die genaue Wischbewegung unterscheidet sich je nach Hersteller beziehungsweise Android-Oberfläche.

9. Reset für Telefonnetz und WLAN

Obwohl Sie sich in Reichweite eines WLANs oder in einem mit Mobilfunk versorgten Gebiet befinden, erkennt Android mitunter keine Verbindung. Zu solchen Verbindungsproblemen kann es auch bei Bluetooth kommen.

Meistens kann ein Reset aller Funkverbindungen das Problem lösen. Dazu öffnen Sie die Einstellungen und schalten den Flugmodus ein. Im Flugmodus setzt Android die drahtlosen Verbindungen zurück. Schalten Sie nach kurzem Warten den Flugmodus wieder aus.

10. Screenshots erstellen

In Android lassen sich Bildschirmschnappschüsse bequem ohne spezielle App oder gar Root-Funktion aufnehmen. Dazu genügt es bei den meisten Android-Smartphones den Einschaltknopf gedrückt zu halten und die Leiste-Taste anzuklicken. Android sichert daraufhin einen Schnappschuss des derzeitigen Bildschirminhalts als Bilddatei im Album. Alternativ: Bei einigen Herstellern müssen Sie für einen Screenshot die Einschalttaste gedrückt halten und dazu noch den Home-Button drücken.

11. Koppelung im Auto per Bluetooth

Viele neuere Fahrzeuge verfügen über eine Bluetooth-Freisprechanlage, die sich in Verbindung mit einem Android-Smartphone zum Telefonieren ohne Kabel verwenden lässt. Zum Einrichten der drahtlosen Freisprechverbindung müssen Sie das Handy einmalig mit dem Fahrzeug koppeln. Am Smartphone aktivieren Sie dazu Bluetooth unter „Einstellungen ➞ Drahtlos und Netzwerke ➞ Bluetooth“ (bei manchen Herstellern finden Sie das Bluetooth-Menü auch direkt unter „Einstellungen“.

Nun starten Sie am Fahrzeug die Bluetooth-Umgebungssuche. Haben sich die beiden Geräte gefunden, geben Sie den am Display angezeigten Bestätigungscode ein. Ist die Koppelung abgeschlossen, verbinden sich Smartphone und Fahrzeug, sobald sie in Reichweite sind.

12. Schnelle Sprachsuche

Auch in Android steckt eine Sprachsteuerungsfunktion. Um sie zu aktivieren sprechen Sie „Ok Google“. Mögliche Kommandos sind etwa „Rufe Dieter Huber zu Hause an“, „Karte von Stuttgart“ oder „SMS senden an Klaus Müller“.

13. Unerwünschte Anrufe bändigen

Unpassende Anrufe leiten Sie per Wisch des Telefonhörersymbols nach links zur Sprachmailbox um. Auch das Drücken des Einschaltknopfs oder einer der Lautstärketaste lässt das Telefon verstummen. Bei manchen Smartphones genügt es, das Gerät umzudrehen, um es stumm zu schalten.

14. Schnellen Punkt tippen

Das Eintippen des Punkt-Satzzeichens erleichtert Android durch einen vordefinierten Shortcut. Am Ende eines Satzes genügt es, zweimal schnell hintereinander auf die am Display angezeigte Leertaste zu drücken, um einen Punkt einzugeben.

15. Offenes WLAN aufspüren

Wenn Sie „Einstellungen ➞ Drahtlos und Netzwerke ➞ WLAN ➞ Netzwerkhinweis“ aktivieren, erhalten Sie eine Benachrichtigung, sobald Ihr Smartphone in Reichweite eines offenen Funknetzwerks ist. Dann können Sie entscheiden, ob Sie das ungeschützte Funknetzwerk zum Surfen verwenden möchten oder nicht.

16. Besser in Android suchen

Standardmäßig durchwühlt die Android-Suche nicht alle verfügbaren Kategorien wie etwa Kontakte, Facebook, Mails, Web. Welche Elemente die Suchfunktion berücksichtigen soll, geben Sie unter „Einstellungen ➞ Google ➞ Suche ➞ ….durchsuchen“ an. Die Auswahlmöglichkeiten hängen davon ab, welche Android-Version Sie verwenden und welche Apps installiert sind.  Manche Einträge erscheinen nur, wenn die korrespondierende App vorhanden ist. Entfernen Sie das Häkchen bei allen Kategorien, die Sie nicht in die Suche einbeziehen wollen. So erhalten Sie eine kompakte Trefferanzeige.

17. Komfortable Suche im Internet

Damit Android-Vorschläge von Google während der Eingabe eines Suchbegriffs anzeigt, muss die entsprechende Option unter „Einstellungen ➞ Google aktiviert sein. In diesem Menü können Sie ferner verhindern, dass Google Ihren Standort erfährt und ortsbezogene Suchergebnisse liefert.

18. Bilder aus Internetseiten sichern

Um Fotos einer Website im Android-Album zu sichern, öffnen Sie die gewünschte Website im Browser. Tippen Sie dann so lange auf das Motiv, bis das Kontextmenü für Grafiken erscheint. Sie haben nun die Möglichkeit, die Grafik mit im Album abzulegen, als Hintergrund zu speichern oder das Foto mit verschiedenen Apps zu teilen.

19. IMEI-Nummern auslesen

Bei der IMEI (International Mobile Station Equipment Identity) handelt es sich um eine fest im Smartphone gespeicherte Seriennummer, über die sich Mobilfunkgeräte eindeutig identifizieren lassen. Darüber kann das Gerät gesperrt werden, und zwar auch dann, wenn eine andere SIM-Karte eingelegt wurde. Im Falle von Diebstahl oder anderem Verlust müssen Sie dem Provider Ihre IMEI-Nummer mitteilen. Sie lässt sich einfach mit der Telefon-Kurzwahl „*#06#“ abfragen.

20. VPN-Zugang einrichten

Der Zugang zu vielen Firmennetzwerken wird durch ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) gesichert. Android unterstützt VPNs über WLAN- und Mobilfunkverbindungen. Einrichten lassen sich die VPN-Zugangsdaten unter „Einstellungen ➞ Drahtlos und Netzwerke ➞ Mehr ➞ VPN ➞ VPN hinzufügen“.

21. Adressen versenden

Tippen Sie länger auf eine Internet-URL oder Mailadresse, öffnet sich nach Auswahl des Befehls „Senden über“ ein Menü mit einer Liste möglicher Optionen zum Senden der Web-Adresse. Sie können den Internet-Link via Mail, Kurzmitteilung oder Bluetooth übermitteln, per Facebook oder Twitter teilen, in Ihre Dropbox legen oder zu einem Übersetzungsdienst senden. Wenn Sie zum Beispiel „Nachricht“ wählen, öffnet Android automatisch den SMS-Dialog. Hier kommentieren Sie die Adresse und senden sie weiter.

22. KeePass auf dem Android nutzen

Auch auf Android-Geräten lässt sich KeePass nutzen. Dazu laden Sie die App KeePassDroid aus Google Play. Die Kennwortdatei speichern Sie hier ebenfalls in Dropbox, wie bei der Verwendung mit dem iPhone oder iPad. Bei KeePassDroid können Sie aber auch auf die Cloudspeicher OneDrive oder Google Drive setzen. Öffnen Sie KeePassDroid auf dem Android-Gerät, können Sie sich an Ihrem Cloud-Speicher anmelden. Öffnen Sie die KeePass-Datenbank in KeePassDroid, stehen Ihnen die gleichen Daten zur Verfügung, wie auf dem PC, Ihrem Mac und dem iPhone/iPad.

23. Sicherheitsoptionen nutzen - Smart Lock

Bestandteil von Android ist die Smart Lock-Funktion. Diese wird über Einstellungen\Sicherheit erreicht. Der Vorteil dieser Technologie soll sein, dass Sie Ihr Gerät mit einer PIN schützen, diese aber nicht ständig eingeben müssen. Solange Sie Ihr Gerät in der Hand halten und es bewegen, wird es nicht mehr gesperrt und Sie müssen auch die PIN nicht erneut eingeben. In den Smart Lock-Einstellungen können Sie festlegen, wie sich das Android-Gerät bei Entsperrung verhalten soll.

24. Trageerkennung nutzen - Die On-Body-Detection

Haben Sie über Einstellungen\Sicherheit das Entsperren des Gerätes per PIN konfiguriert, können Sie über Einstellungen\Sicherheit\Smart Lock die Option Trageerkennung aktivieren. Wenn die Trageerkennung aktiviert ist, sperrt sich das Gerät solange nicht, bis Sie es aus der Hand legen, zum Beispiel auf einen Tisch. Android arbeitet dazu mit dem Beschleunigungssensor des Gerätes zusammen. Die Funktion entsperrt das Gerät aber nicht automatisch. Wenn Sie Ihr Gerät wieder vom Tisch nehmen, bleibt es gesperrt.

25. Bessere Schnelleinstellungen

Wischen Sie von oben nach unten, erscheinen die Schnelleinstellungen in Android. Im Bereich der WLANs und Bluetooth lassen sich die Untermenüs mit einem tippen erreichen. Haben Sie Bluetooth oder WLAN deaktiviert, können Sie mit einem Tipp den entsprechenden Adapter wieder aktivieren. Rufen Sie die Schnelleinstellungen auf dem Sperrbildschirm auf, reicht ein einfaches Wischen nach oben, um den Sperrbildschirm zu entsperren.

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Android 9 Pie: Diese Geräte erhalten das Update

Android 9 Pie ist offiziell verfügbar. Und für diese Geräte gibt es schon ein Update oder ist ein Update geplant. Update: Nokia 7 Plus.
HMD Global hat mit der Auslieferung von Android 9.0 Pie für das Nokia 7 Plus begonnen, wie diesem Tweet zu entnehmen ist.
Aktualisiertes System mit Android 9.0 Pie
  • Brandneue Benutzeroberfläche für Android P
  • Neue Android P Gestennavigation
  • Weitere neue Funktionen und Systemverbesserungen
“Nicht stören”-Modus
  • Neuer “Nicht stören”-Modus mit anpassbaren Einstellungen
Neue Gaming-Modus 3.0
  • Zusätzlicher Textbenachrichtigungs-Modus
  • Zusätzliche Benachrichtigungen für Anrufe
Akzentfarbe
  • Unterstützt Anpassung der Akzentfarbe
Update Ende
Android 9 Pie ist offiziell seit dem 6. August 2018 verfügbar und tritt damit die Nachfolge von Android 8 Oreo an, welches sich mit den Marktanteilen zunächst schwer tat und im Juli 2018 zumindest die 12-Prozent-Marke knackte. Die Verbreitung von Android 9 Pie dürfte aufgrund des Projekts Treble deutlich schneller erfolgen. Wie schnell bewies jetzt schon Essential: Für sein Essential Phone erschien das Android-9-Update bereits wenige Stunden nach der Google-Verkündung. So schnell hat bisher kein Dritthersteller eine neue Android-Version ausgeliefert.
Ein Überblick über alle bisherigen Android-Versionen:
  • Android 1.0 Base, September 2008
  • Android 1.5 Cupcake, April 2009
  • Android 1.6 Donut, September 2009
  • Android 2.0 Eclair, Oktober 2009
  • Android 2.2 Froyo, Mai 2010
  • Android 2.3 Gingerbread, Dezember 2010
  • Android 3.0 Honeycomb, Februar 2011
  • Android 4.0 Ice Cream Sandwich, Oktober 2011
  • Android 4.1 Jelly Bean, Juni 2012
  • Android 4.4 Kitkat, Oktober 2013
  • Android 5.0 Lollipop, November 2014
  • Android 6.0 Marshmallow, Oktober 2015
  • Android 7.0 Nougat, August 2016
  • Android 8.0 Oreo, August 2017
  • Android 9.0 Pie, 6. August 2018
Android 9.0 Pie mit vielen Neuerungen
Der neuen Android-Version spendieren die Google-Entwickler wieder eine Vielzahl von Neuerungen. Darunter die Möglichkeit, die Smartphones per Gestensteuerung zu bedienen. Hinzu kommen außerdem ein neues Dashboard, ein verbessertes Messaging und Multikamera-Unterstützung. Neugierig geworden? Alle Neuerungen und Verbesserungen stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor, den wir auch laufend aktualisieren.
Android 9.0 Pie ist für diese Geräte verfügbar
Für die folgenden Geräte ist ab sofort als Over-the-Air-Update Android 9 Pie verfügbar:
  • Google Pixel
  • Google Pixel XL
  • Google Pixel 2
  • Google Pixel 2 XL
  • Essential PH-1
Android 9 Pie: Und wann erhalten andere Smartphones das Update?
Google arbeitet laut eigenen Angaben mit allen namhaften Herstellern von Android-Smartphones zusammen, damit diese möglichst zügig das Pie-Update ausliefern können. Dazu zählen etwa Samsung, Sony, HMD (Nokia), General Mobile, Huawei, HTC, LG, Kyocery und Sharp. Erfahrungsgemäß dauert es aber immer eine Zeit lang, bis erste Geräte mit Android 9 ausgeliefert werden oder ein Update für ältere Geräte bereitgestellt wird. Auch Google ist sich des Problems bewusst und versucht die Bereitstellung der Updates zu beschleunigen. Abzuwarten bleibt aber letztendlich, ob sich Android 9 Pie schneller als die Vorgängerversionen verbreiten wird.
Konkret haben nur wenige Hersteller der oben genannten Smartphones ein Android 9.0 Pie Update zugesagt. Wir gehen aber derzeit davon aus, dass das Update unter anderem auch für folgende Smartphones verfügbar sein wird. Früher oder später. Eine offizielle Bestätigung gibt es in den meisten Fällen aber noch nicht! Daher sind alle folgenden Angaben aktuell noch ohne Gewähr.
Bq
  • Aquaris X2 / Aquaris X2 Pro
  • Aquaris X / Aquaris X Pro
  • Aquaris U2 / Aquaris U2 Lite
  • Aquaris V / Aquaris V Plus / Aquaris VS / Aquaris VS Plus
Samsung
  • Galaxy S8/S8+
  • Galaxy S9/S9+
  • Galaxy Note 8
  • Galaxy Note 9 (wird demnächst vorgestellt)
  • Galaxy A6 (2018)
Motorola
  • moto z 3
  • moto z 3 play
  • moto z 2 force edition
  • moto z 2 play
  • moto x 4
  • moto g 6 plus
  • moto g 6
  • moto g 6 play
Google
  • Pixel (verfügbar)
  • Pixel XL (verfügbar)
  • Pixel 2 (verfügbar)
  • Pixel 2 XL (verfügbar)
Huawei
  • Honor 9
  • Honor View 10
  • Huawei P20 Pro
  • Huawei P20
  • Huawei P10
  • Huawei Mate 10 Pro
LG
  • LG G7
  • LG G6
  • LG V30
HTC
  • HTC U11
  • HTC U11+
  • HTC U12+
  • HTC U11 life (Android One)
Nokia
  • Nokia 2.1
  • Nokia 3.1
  • Nokia 5
  • Nokia 5.1
  • Nokia 6
  • Nokia 6.1
  • Nokia 8
  • Nokia 8 Sirocco
  • Nokia 7 Plus
Oneplus
  • Oneplus 3
  • Oneplus 3T
  • Oneplus 5
  • Oneplus 5T
  • Oneplus 6
Oppo
  • Oppo R15 Pro
Sony
  • Xperia XZ2 (ab November 2018)
  • Xperia XZ2 Premium (ab November 2018)
  • Xperia XZ2 Compact (ab November 2018)
  • Xperia XZ Premium (ab November 2018)
  • Xperia XZ1 (ab November 2018)
  • Xperia XZ1 Compact (ab November 2018)
  • Xperia XA2 (Anfang 2019)
  • Xperia XA2 Ultra (Anfang 2019)
  • Xperia XA2 Plus (Anfang 2019)
Vivo
  •   X21
Xiaomi
  • Mi Mix 2S
  • Mi A1
  • Pocophone
  • Mi 6
  • Mi 6X
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Unterschiede bei Mainboard-Formaten

PC-Bastler müssen beim Zusammenbau eines Rechners unter anderem auch auf den Formfaktor des Mainboards achten. Denn ein Board mit falschen Abmessungen lässt sich im schlimmsten Fall nicht in das Gehäuse einbauen.
Um Wildwuchs zu vermeiden, haben sich Hauptplatinen- und Gehäusehersteller auf einen gemeinsamen Standard geeinigt. Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen, die sich jedoch glücklicherweise in Grenzen halten. So haben beispielsweise OEMs (Original Equipment Manufacturer) bisweilen eigene Formate in Komplettrechner verbaut. Der Standard schreibt nicht nur die Abmessungen und die Bohr- beziehungsweise Schraubpositionen für Mainboards und Gehäuse vor, sondern er umfasst ebenso Netzteile sowie Erweiterungs- und Steckkarten. Speziell für Hauptplatinen gelten zudem weitere Vorgaben, die etwa bestimmen, wo sich Anschlüsse und Steckplätze befinden.
Zu den aktuell gängigsten Formfaktoren zählen beispielsweise Micro-ATX (bis zu 24,4 x 24,4 Zentimeter Kantenlänge) und ATX mit 30,5 x 24,4 Zentimeter. ATX ist die Abkürzung für „Advanced Technology Extended“ und wurde von Intel im Jahr 1996 eingeführt. Der Mini-ITX-Standard, bei welchem die Boards lediglich 17 x 17 Zentimeter groß sind, erlaubt insbesondere kleine Systeme. Bei so kleinen Abmessungen müssen Sie allerdings auch Kompromisse eingehen, besonders was die Anschlussvielfalt betrifft: Denn oft gibt es nur einen einzelnen PCI-Express-3.0-Slot sowie wenige SATA- oder USB-Buchsen. Welcher Formfaktor in Ihr Gehäuse passt, lässt sich im Handbuch oder mithilfe der Produktspezifikationen auf der Herstellerwebsite herausfinden. Haben Sie bereits ein Mainboard gekauft oder noch eines auf Lager, dann haben Sie lediglich dann ein Problem, wenn es zu groß ist. Zu kleine Hauptplatinen lassen sich dagegen meist doch im Gehäuse installieren.

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Windows-Trick: Schneller auf Ordner zugreifen

Mit einem kleinen Trick beschleunigen Sie den Zugriff auf diejenigen Verzeichnisse, mit denen Sie regelmäßig arbeiten.
Um einen häufig benötigten Ordner schnell erreichbar zu machen, können Sie diesen in die Taskleiste aufnehmen. Hierbei haben Sie zwei Möglichkeiten:
1. Der erste Weg besteht darin, den Windows-Explorer zu öffnen, den Ordner anzusteuern und ihn im Folgenden auf das Icon des Explorers in der Taskleiste zu ziehen. Wenn Sie das Symbol im Anschluss daran mit der rechten Maustaste anklicken, so finden Sie den Ordner in der Liste unter „Angeheftet“ und erreichen ihn mit einem Mausklick.
2. Noch schneller geht es, wenn Sie eine Verknüpfung zu dem Ordner in die Leiste setzen. Dazu klicken Sie per rechter Maustaste auf den Desktop und wählen „Neu –› Verknüpfung“. Klicken Sie danach auf „Durchsuchen“, markieren Sie den Ordner und bestätigen Sie mit „OK“. Der Pfad taucht jetzt im Dialog „Verknüpfung erstellen“ auf. Tippen Sie vor dem Pfad explorer.exe ein, sodass die Zeile
explorer.exe C:\Ordnername
lautet, und klicken Sie auf „Weiter“. Geben Sie der Verknüpfung einen Namen, und klicken Sie auf „Fertig stellen“. Sodann ziehen Sie das Icon der Verknüpfung über Drag & Drop auf die Symbolleiste, bis die Meldung „Anheften an Taskleiste“ kommt. Um die neue Verknüpfung von derjenigen zum Explorer unterscheiden zu können, ändern Sie das Icon. Dazu klicken Sie einfach das Desktop-Icon mit der rechten Maustaste an und wählen „Eigenschaften“. Klicken Sie auf „Anderes Symbol“ und wählen Sie eine Grafik aus. Für den Fall, dass Sie nichts Passendes finden, können Sie auch auf die Sammlung in der Datei
C:\Windows\System32\shell32.dll

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Windows 10 Oktober-Update: ISOs per Trick herunterladen

Windows 10 Version 1809 (Oktober-Update) Build 17763.1 kann bereits heruntergeladen werden. Wir verraten, wie es funktioniert.
Die Veröffentlichung des Oktober-Updates für Windows 10 (Version 1809) nähert sich und wird jüngsten Angaben zufolge am 2. Oktober 2018 starten. Microsoft hat den Build 17763.1 zur RTM-Version (Release to Manufacturing) gekürt, wie US-Medien berichten, die dies von Quellen innerhalb von Microsoft erfahren haben. Die ISO-Dateien der neuen Version sind allerdings per Trick bereits direkt von Microsoft-Servern verfügbar. Mehr dazu etwas weiter unten.
Wenn Sie das Update auf Windows 10 Version 1809 via Windows Update planen, dann sollten Sie unbedingt vorher Platz auf dem Rechner schaffen. Sonst kann die Installation über Windows Update scheitern. Grund ist ein doofer Bug in Windows Update: Der Dienst checkt vor der Installation des Updates nicht, ob genügend Speicherplatz zur Verfügung steht...
Microsoft wird wie gewohnt das neue, große Windows 10 Update an alle Nutzer via Windows Update in mehreren Wellen ausliefern wird. Allerdings gibt es hierzu noch keinerlei offizielle Bestätigung.
Die ISO-Dateien von Windows 10 Oktober 2018 Update können bereits mit dem Microsoft-Tool Windows Media Creation Tool heruntergeladen werden. Allerdings ist noch ein kleiner Trick notwendig, weil das Tool aktuell noch die Version 1803 (also das April-Update) herunterlädt.
Wichtiger Hinweis: Die Verwendung der ISOs erfolgt auf eigener Gefahr! Sie sollten damit keinen Rechner aktualisieren, der sich im Produktiv-Einsatz befindet. Sie können die ISOs aber beispielsweise zur Installation der neuen Windows-10-Version in einer virtuellen Umgebung verwenden.
Für den Download der ISO-Datei von Windows 10 Oktober 2018 Update (Version 1809, Build 17763.1, Redstone 5) benötigen Sie
1) Das Media Creation Tool von Microsoft, mit dem einfach Setup-Medien für Windows10 erstellt werden können.
2) Die Datei products.cab, mit deren Hilfe Sie dem Media Creation Tool die Anweisung geben, das Windows-10-Oktober-Update herunterzuladen. Die CAB-Datei enthält die XML-Datei "products.xml", die Informationen über die Download-Quellen für die Windows-10-Version enthält. Die Informationen stammen direkt von Microsoft und wurden aus den Installationsdateien der ESD-Versionen extrahiert. Microsoft hatte die products.xml früher in dieser Woche auf seinen Download-Servern abgelegt und dann später wieder entfernt (wir berichteten).
Download 1: Windows Media Creation Tool
Download 2: products.cab für Windows 10 Version 1809 Build 17763.1 (Quelle: GitHub (von CHEF-KOCH) )

Und so erfolgt der Download der ISO-Dateien (Hinweis: Die ISOs werden von Microsoft-Servern heruntergeladen!):
  • Laden Sie das Windows Media Creation Tool herunter (siehe Download 1 oben) 
  • Speichern Sie im gleichen Verzeichnis die angepasste Datei products.cab ab (siehe Download 2 oben) 
  • Rufen Sie die Kommandozeile auf und wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem sich das Windows Media Creation Tool (MediaCreationTool1803.exe) und products.cab befinden 
  • Geben Sie den Befehl MediaCreationTool1803.exe /selfhost ein und drücken dann die Taste Enter 
Das Media Creation Tool startet und Sie müssen die Lizenzbestimmungen bestätigen. Im zweiten Schritt dürfen Sie auswählen, ob die aktuelle Windows-10-Version auf dem PC aktualisiert werden soll. Wir möchten nur die ISO-Datei herunterladen und wählen daher "Installationsmedien (USB-Speicherstick, DVD oder ISO-Datei) für einen anderen PC erstellen)" aus.
Klicken Sie auf "Weiter". Nun können Sie auswählen, ob Sie Windows 10 in der 32- oder 64-Bit-Variante wünschen. Im Fenster "Zu verwendendes Medium auswählen" können Sie schließlich entscheiden, ob die gewünschte Windows-10-Version heruntergeladen und direkt ein bootfähiger USB-Stick erstellt werden soll oder ob lediglich die ISO-Datei abgespeichert werden soll. Abschließend startet dann schließlich der Download der ISO-Datei, die in Form der Datei "windows.iso" auf dem Rechner landet.
Der Download der 64-Bit-Version von Windows 10 Oktober-Update ist übrigens knapp 3,8 Gigabyte groß und damit ein paar hundert Megabyte kleiner als noch der Download von Windows 10 April Update (Windows 10 Version 1803).
Mit einem Doppelklick auf die ISO-Datei kann diese unter Windows 10 direkt gemountet werden und der Inhalt wird als virtuelles DVD-Laufwerk in das System eingebunden. Ein Rechtsklick auf die Datei setup.exe und die Auswahl von "Eigenschaften" im Kontextmenü zeigt dann unter Details und "Produktversion", dass es sich tatsächlich um Windows 10 Build 17763.1 handelt, also Windows 10 Oktober 2018 Update (Version 1809, Redstone 5).

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So machen Sie Ihre externe Festplatte bootfähig

Heutzutage fehlt vor allem Notebooks ein integriertes optisches Laufwerk. Alternativ lassen sich USB-Speichermedien als Bootmedien einsetzen. Wir erklären Ihnen, wie Sie eine externe Festplatte „bootfähig“ machen, um den Computer vom entsprechenden Speichermedium zu starten.
Sie wollen ein neues Betriebssystem – zum Beispiel Windows – über ein bootfähiges Speichermedium auf Ihrem Computer installieren. Früher verwendeten Sie dazu eine DVD, die Sie in Ihr DVD-Laufwerk einlegten. Heutzutage fehlt jedoch vor allem Notebooks ein integriertes optisches Laufwerk. Als Alternativen lassen sich USB-Speichermedien als Bootmedien einsetzen. Wie Sie eine externe Festplatte „bootfähig“ machen, um den Computer vom entsprechenden Speichermedium zu starten, erklären wir Ihnen in diesem Tipp.
Prüfen Sie bitte zuerst, ob Ihre externe Festplatte bereits Daten enthält und Sie diese noch benötigen. Wenn das der Fall ist, sichern Sie die Inhalte auf einem anderen Speichermedium, wie etwa einem USB-Stick oder einer anderen Festplatte.
Haben Sie das Backup gemacht, so müssen Sie als Nächstes Ihre externe Festplatte formatieren. Hierfür schließen Sie die Platte über USB am Rechner an und öffnen mithilfe der Tastenkombination Windows-E den Windows-Explorer. Hier sehen Sie alle derzeit aktiven Laufwerke. Sind mehrere Speichermedien im PC eingebaut oder peripher angeschlossen, achten Sie darauf, den richtigen Datenträger auszuwählen. Sind Sie sich nicht ganz sicher, kann das Überprüfen der Speichergröße Klarheit schaffen. Dazu führen Sie einen Rechtsklick auf dem Laufwerk aus und wählen sodann „Eigenschaften“. Haben Sie Ihre externe Festplatte gefunden, führen Sie einen weiteren Rechtsklick auf dem Laufwerk aus und wählen darüber hinaus im Kontextmenü die Option „Formatieren“. Um den Vorgang endgültig zu starten, klicken Sie im nächsten Fenster auf „Starten“.
Ist die Formatierung Ihrer Festplatte abgeschlossen, drücken Sie Windows-R. Daraufhin öffnet sich das Ausführen-Fenster, in welches Sie den Begriff cmd eintippen und mit Enter bestätigen. Danach öffnet sich die Eingabeaufforderung (eine schwarze Konsole mit Texteingabe), in die Sie diskpart eingeben. Möglicherweise folgt eine Meldung, ob Sie die Änderungen zulassen wollen. Bestätigen Sie sie bitte. Im folgenden Fenster tippen Sie den Befehl list disk ein und bestätigen erneut, indem Sie die Enter-Taste drücken. Sie erhalten eine Auflistung aller angeschlossenen Laufwerke, unter denen Sie die vorab formatierte, externe Festplatte auswählen. Dazu geben Sie select disk X ein. Dabei steht X für die Nummer des Datenträgers. Die Eingabe bestätigen Sie erneut per Enter-Taste. Dann geben Sie als weiteren Befehl list partition ein. Sie bekommen daraufhin eine Auflistung der Speicherbereiche Ihrer Festplatte. Daraus wählen Sie die primäre Partition aus. Dazu tippen Sie in das Fenster select partition X ein. X ist wieder der Platzhalter für die Nummer der Primärpartition. Wenn die Partition gewählt ist, tippen Sie active ein und bestätigen dann die Eingabe mit der Enter-Taste, um den Vorgang abzuschließen. Im Ergebnis erhalten Sie eine bootfähige, externe Festplatte. Auf dieses Laufwerk kopieren Sie nachfolgend Ihr neues Windows-Betriebssystem.

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Windows 10: Nutzerzahl stagniert bei 700 Millionen

Microsoft nennt eine neue Zahl zur Verbreitung von Windows 10: über 700 Millionen. Die Zahl zeigt: Windows 10 stagniert...
Windows 10 kommt nicht so richtig voran. Im April 2015 hatte Microsoft auf der Entwicklermesse Build 2015 in San Francisco noch das ehrgeizige Ziel formuliert: Bis im Jahr 2018 soll es 1 Milliarde Windows-10-Geräte geben. Daraus wurde bekanntermaßen nichts. Bereits seinerzeit hatte Microsofts Terry Myerson das Ziel als "kühn" bezeichnet. Windows-Chef Myerson hat mittlerweile Microsoft verlassen - und was ist aus den Nutzerzahlen geworden?
Auf der Ignite 2018 hat Microsoft in dieser Woche die Zahl der Geräte mit Windows 10 mit "über 700 Millionen" angegeben. Damit hat Windows 10 die 700 Millionen Geräte nun endlich überschritten. Zuvor hatte Microsoft monatelang die Zahl der Geräte mit "fast 700 Millionen" oder in den letzten Wochen noch mit "annähernd 700 Millionen" beziffert. Im Laufe der letzten 12 Monate ist die Anzahl der Windows-10-Geräte damit nur um 100 Millionen gestiegen. Vor 11 Monaten hatte Microsoft nämlich noch die Zahl von 600 Millionen als die offizielle Zahl der Windows-10-Geräte verkündet. 100 Millionen neue Windows-10-Geräte sind wenig, wenn man bedenkt, dass immer mehr Unternehmen eigentlich von Windows 7 und Windows 8 zu Windows 10 wechseln sollten.

Von der 1 Milliarde Windows-10-Geräte ist Microsoft damit weiterhin weit entfernt. Ob das Ziel jemals erreicht wird, steht in den Sternen.

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Die Dateimanager unter Linux Mint: Basics und Tuning

Dateimanager unter Linux können mehr als Dateiobjekte anzeigen, kopieren oder löschen. Unter Linux Mint gibt es drei Dateimanager, die sich in der grundsätzlichen Bedienung sehr ähneln.
Der folgende Artikel zeigt die Basisnutzung und die Optimierung der Standard-Dateimanager von Linux Mint 19. Dabei konzentrieren wir uns auf Eigenschaften, die allen Editionen gemeinsam sind. Alle Mint-Dateimanager stammen wie der Ubuntu-Kandidat Nautilus aus dem Gnome-Umfeld und sind in den wesentlichen Funktionen eng verwandt. Der einfachste, aber funktional komplette Kandidat ist Thunar der XFCE-Edition. Nemo der Cinnamon-Hauptedition und Caja der Mate-Edition haben je eigene Vorzüge.

Die einfache Basisbedienung

Kopieren, Verschieben und Löschen ist überall einfach. Sie markieren mit der Taste Strg (selektive Auswahl) oder Umschalt (zusammenhängende Auswahl) die Dateiobjekte und verwenden nach Rechtsklick die gewünschte Funktion im Kontextmenü. Beim Drag & Drop mit der Maus zwischen zwei geöffneten Dateimanager-Fenstern können Sie mit gedrückter Umschalttaste das Verschieben, mit der Strg-Taste das Kopieren erzwingen. Standardmäßig verschieben Dateimanager Dateiobjekte, wenn sie auf demselben physischen Datenträger bewegt werden, kopieren hingegen, wenn es sich um zwei verschiedene Datenträger handelt.
Ungeachtet der eingestellten Standardansicht (Symbol oder Liste) wechseln Sie über das Menü „Ansicht“ oder noch schneller mit den Hotkeys Strg-1/2/3 jederzeit die Darstellung. Die Größe der Dateiobjekte ist in jeder Ansicht mit den Hotkeys Strg-+ und Strg-- sowie Strg-Mausrad bequem zu regeln.
Ein Doppelklick auf eine Datei, deren Inhaltstyp dem System bekannt ist, öffnet diese mit dem Standardprogramm. Nach Rechtsklick und „Öffnen mit –› Andere Anwendung“ werden weitere Programme angeboten.
In den Mint-Dateimanagern gilt überall die Tastenkombination Strg-H, um versteckte Dateiobjekte bei Bedarf ein- und auszublenden. Versteckt oder nicht versteckt – dafür sorgt lediglich ein Punkt (.) am Anfang des Datei- und Ordnernamens. Es handelt sich dabei um eine simple hygienische Ordnungsmaßnahme, nicht um ein Dateirecht oder Attribut.
Alle Dateimanager beherrschen mehrere Ordner-Tabs (Strg-T). Um Dateien zwischen Ordner-Tabs zu kopieren, verwenden Sie Drag & Drop auf die Titelleisten der Tabs. Übersichtlicher für solche Aktionen sind aber meistens zwei geöffnete Dateimanager-Fenster oder der klassische Zwei-Fenster-Modus, den Sie mit der Taste F3 aktivieren und wieder deaktivieren. Diesen praktischen Zwei-Fenster-Modus kennt nur Thunar (XFCE) nicht.
Als wichtige Zentrale dient die Navigationsspalte links, die sich überall mit F9 ein- und ausblenden lässt. Sie zeigt die wichtigsten Home-Ordner, das Wurzeldateisystem „Dateisystem“, ferner alle eingehängten Datenträger unter „Geräte“ und das „Netzwerk“ mit gemounteten Ressourcen und der Option, das Netz nach weiteren Ressourcen zu durchsuchen.

Eigenheiten der Dateisuche

Das Suchfeld blenden Sie in Nemo & Co. über das Lupensymbol in der Werkzeugleiste ein. Es handelt sich bei allen drei Dateimanagern um eine reine Dateisuche nach Dateinamen, nicht nach Dateiinhalten. Dennoch folgt diese Suche nicht den Standards einer Terminalsuche (etwa mit ls oder find). Diese Regeln gelten für alle Dateimanager:
1. Die Suche gilt standardmäßig für den aktuell geöffneten Ordner und für alle dort enthaltenen Unterordner.
2. Die Suche ist – untypisch für Linux – nicht case-sensitiv: Groß- und Kleinschreibung spielen also keine Rolle. Am einfachsten tippen Sie immer alles klein.
3. Für Terminalfreaks ungewöhnlich ist die Tatsache, dass diese Dateisuche die Stellvertreter „*“ und „?“ nicht kennt. Verwenden Sie stattdessen einfach mehrere Strings getrennt durch Leerzeichen, die dann als Und-Verknüpfung gelten: „steuer 2018“ findet Dateien, „steuer*2018“ nicht.

Dateimanager mit root-Recht

Außerhalb vom Verzeichnis „/home“ darf der normale User nicht viel: Wenn Sie mit dem Dateimanager im Dateisystem spazierengehen, erkennen Sie das daran, dass die Optionen „Ordner/Datei anlegen“ inaktiv sind. Alle Mint-Dateimanager bieten daher nach Rechtsklick auf ein Verzeichnis die Option „Als Systemverwalter öffnen“, die alle sudo-berechtigten Konten nutzen können. Nach Eingabe des Systemkennworts startet ein neues Fenster mit root-Recht. Dieses wird zusätzlich gekennzeichnet durch den Hinweis „als Systemverwalter“ oder „Erhöhte Berechtigungen“. In der Tat sollten Sie damit nur bei wirklichem Bedarf hantieren, etwa um über den Dateimanager unter „/etc“ Konfigurationsdateien zu bearbeiten. Versehentliches und unnötiges root-Recht bei der Dateibearbeitung unter „/home“ führt hingegen zu späteren Zugriffsproblemen im normalen Benutzerkontext.
Natürlich können Sie einen Dateimanager auch schon vorab mit root-Recht ausstatten, indem Sie ihn etwa mit
sudo nemo /etc
laden.

Standardprogramme für Dateitypen ändern

Die Dateimanager sind nicht dafür verantwortlich, welches Programm startet, wenn Sie einen bestimmten Dateityp im Dateimanager anklicken. Dies ist in den Systemeinstellungen hinterlegt, lässt sich aber über den Dateimanager individuell umstellen. Um nur ausnahmsweise eine Datei mit einem anderen als dem Standardprogramm zu öffnen, verwenden Sie nach Rechtsklick auf die Datei die Option „Öffnen mit“. Hier sind naheliegende Alternativen vorgeschlagen, die zum Dateityp passen. Sie können aber auch eine komplett andere Software wählen.
„Öffnen mit“ gilt nur einmalig. Wenn Sie einem Dateityp dauerhaft eine andere Software als Standardprogramm zuweisen wollen, verwenden Sie nach Rechtsklick die Option „Eigenschaften“ und hier das Register „Öffnen mit“. Das in dieser Liste ausgewählte Programm gilt dann permanent. Je nach genutztem Mint-Dateimanager können Sie den Vorgang einfach durch den „Schließen“-Button des Dialogs oder mit der Schaltfläche „Als Vorgabe festlegen“ bestätigen.

Wichtige Anpassungen für Nemo & Co.

Unter „Bearbeiten –› Einstellungen“ bieten die Dateimanager unter Linux Mint einen Konfigurationsdialog, der unterschiedlich umfangreich ausfällt. Überall einstellbar ist unter „Ansichten“ die bevorzugte Darstellung, so die informativere „Listenansicht“ (statt Symbole) und die bevorzugte Größe der Objekte. Ferner können Sie unter „Verhalten“ auch den Einfachklick zur Dateibearbeitung einstellen.
Löschbefehl: Beim Löschen mit der Taste Entf verwenden die Dateimanager standardmäßig den Papierkorb – verschieben also in den Papierkorb. Es lohnt sich, unter „Bearbeiten –› Einstellungen –› Verhalten“ folgende Option zu aktivieren: „Einen Löschbefehl bereitzustellen, der den Papierkorb umgeht“. Dieser zusätzliche Befehl erscheint als „Löschen“ im Kontextmenü und löscht unwiderruflich.
Lesezeichen: „Lesezeichen“ in der Navigationsspalte bieten einen schnellen Weg zu wichtigen Ordnern, Medien und Webservern. Um ein neues Lesezeichen anzulegen, gehen Sie in das gewünschte Verzeichnis und wählen „Lesezeichen hinzufügen“. Noch schneller geht’s mit dem Hotkey Strg-D. Außerdem gibt es den Menüpunkt „Lesezeichen –› Lesezeichen bearbeiten“ oder „Datei –› Lesezeichen“, um diese Ordnerfavoriten zu verwalten. Lediglich Thunar unter XFCE bietet keine Lesezeichen.
Spalten der Listenanzeige: Die ausführliche Listenanzeige der Dateien präsentiert standardmäßig vier Spalten. Dies lässt sich über „Ansicht –› Anzuzeigende Spalten“ aktuell ändern, über „Bearbeiten –› Einstellungen –› Listenspalten“ auch dauerhaft. Als weitere Infos stehen etwa „Ort“ (kompletter Pfad) und „Zugriffsrechte“ zur Auswahl.
Umbenennen: Bei allen Dateimanagern ist die Taste F2 beziehungsweise der Menüpunkt „Bearbeiten –› Umbenennen“ für das Umbenennen von Dateiobjekten zuständig. Nemo unter Cinnamon zeigt sich Windowskonform, indem er zusätzlich ein Umbenennen nach verzögertem Doppelklick vorsieht: Danach wird der Dateiname editierbar. Wenn Sie dieses „Windows-Verhalten“ unter Nemo stört, können Sie es über „Bearbeiten –› Einstellungen –› Verhalten –› Zweimal mit einer Pause klicken […]“ abschalten

Terminalstart im aktuellen Ordner: Nemo bietet eine Terminalschaltfläche in der Werkzeugleiste. Diese Option ist nicht Standard, kann aber unter „Bearbeiten –› Einstellungen –› Werkzeugleiste“ aktiviert werden.
Auflistung aller Laufwerke: Mit der Eingabe von computer:/// in das Adressfeld des Dateimanagers (Strg-L wechselt bei Bedarf zum editierbaren Adressfeld) erreichen Sie eine Übersicht aller angeschlossenen physischen Laufwerke. Nemo und Caja bieten diese Übersicht aber auch in der Werkzeugleiste als Button.

Caja-Spezialitäten (Mate-Desktop)

Der Dateimanager am Mate-Desktop hat diverse Anpassungsspezialitäten an Bord. Caja kann das Erscheinungsbild einzelner oder aller Ordner verändern. Zum Ändern des Hintergrunds eines Ordners wählen Sie „Bearbeiten –› Hintergründe und Symbole“ und ziehen Muster oder Farbe auf den Ordner. Bei Verwendung der rechten Maustaste können Sie entscheiden, ob die Aktion nur für den einen Ordner oder generell gelten soll. Um eine falsche Wahl zu korrigieren, ziehen Sie den Eintrag „Zurücksetzen“. Die Anpassung wirkt sich ausschließlich in der Symbolansicht aus – in der Listenansicht bleibt der Ordner neutral und lässt sich hier auch nicht anpassen.
Die Navigationsspalte (F9) in Caja ist multifunktional und kann außer dem Standard „Orte“ jede Menge mehr. Das Drop-down-Menü über der Spalte zeigt unter anderem die weiteren Optionen „Baum“ (Verzeichnisbaum), „Verlauf“ (zuletzt genutzte Ordner) und „Notizen“. Diese „Notizen“ beziehen sich immer auf den aktuellen Ordner. Das eröffnet die Möglichkeit, Zusatzinformationen über den Status und den Inhalt von Verzeichnissen abzulegen. Wenn für einen Ordner „Notizen“ existieren, erscheint über der Navigationsspalte ein kleines Notizensymbol.

Netzressourcen im Dateimanager

Als besonders mächtig erweisen sich Linux-Dateimanager bei der Einbindung von Netzfreigaben, FTP-, Webdav- und SSH-Servern. Der Zugang auf Freigaben und Server ist damit so einfach, dass Spezialprogramme wie Filezilla größtenteils hinfällig werden. Wenn Sie in der Navigationsspalte (mit F9 einblenden, falls nötig) auf „Netzwerk“ gehen, werden die Netzrechner angezeigt, Windows- und Samba-Freigaben unter „Windows-Netzwerk“. Bei einem Klick auf eine Ressource werden Sie eventuell nach den Verbindungsdaten gefragt (Konto und Passwort), und neben „Domäne“ tragen Sie den Namen des Netzservers ein. Wenn Sie bei den Passwortoptionen „Nie vergessen“ wählen, entfällt künftig die Abfrage der Kontodaten.
Die Dateimanager hängen die Ressource automatisch unter „/run/user/1000/gvfs/[…]“ in das Dateisystem ein. Das gilt für alle drei Gnome-affinen Oberflächen Cinnamon, Mate und XFCE – GVFS steht für Gnome Virtual File System. Im Dateimanager nutzen Sie die Ressource dann wie ein lokales Verzeichnis, in anderen Programmen, etwa im Terminal, müssen Sie dazu den Mountpunkt unter „/run/user…“ aufsuchen.
Über die Adresszeile (editierbar nach Strg-L) können Sie direkte Serveradressen eingeben. Bei Windows- und Samba-Freigaben verwenden Sie „smb://[Server]/[Freigabename]“, wobei statt „[Rechner]“ immer auch die IP-Adresse des Servers funktioniert. Bei FTP-Servern stellen Sie „ftp://“ voran, gefolgt vom FTP-Servernamen oder seiner öffentlichen-IP-Adresse. Analoges gilt für Webdav („dav://“) und SSH („ssh://“). Speziell bei der Fernwartung von Servern mit SSH bieten Dateimanager oft komfortablere Bearbeitungsmöglichkeiten als das SSH-Terminal. Eine typische Adresse im Dateimanager könnte so lauten:
ssh://root@192.168.0.8[:Port]
Die Angabe der Portnummer ist nur notwendig, wenn der Port vom Standard „22“ abweicht. Nach der Anmeldung kopieren und bearbeiten Sie Daten bequem und sicher direkt im Dateimanager über das Protokoll SFTP.

Anpassen der Kontextmenüs

Alle Mint-Dateimanager erlauben den individuellen Ausbau der Funktionen. Dabei gibt es aber große Unterschiede beim Komfort.
Nemo (Cinnamon): Unter „Bearbeiten –› Module“ können Sie vorhandene Erweiterungen für Kontextmenüs aktivieren oder deaktivieren. Auch für eigene Kontextmenüs hat der Dateimanager von Cinnamon alles an Bord, verzichtet dabei aber auf ein grafisches Tool. Hier müssen Sie mit Konfigurationsdateien hantieren, deren Aufbau jedoch nicht allzu kompliziert ist. Die Dateien liegen unter „/usr/share/nemo/actions/“ (global) und im Home-Verzeichnis unter „~/.local/share/nemo/actions/“ (benutzerspezifisch und priorisiert). Die Dateien an dieser Stelle müssen immer die Endung „.nemo_action“ besitzen. Unter „/usr/share/nemo/actions/“ finden Sie vordefinierte Dateien wie „mintstick.nemo_action“, die Sie als Vorlage für eigene Aktionen verwenden können.
Unter Umständen genügen schon Anpassungen für die gewünschte Funktion: Möchten Sie etwa ein Mint-Tool wie die Integritätsprüfung mint-md5sum auf 7z-Archive und EXE-Dateien erweitern, so kopieren Sie die Datei „mint-md5sum.nemo_action“ von „/usr/share/nemo/actions/“ nach „~/.local/nemo/actions“ und tragen in der Zeile „Extensions“ neben „iso;img;“ die zusätzlichen Erweiterungen „7z;exe;“ ein.
Für komplett eigene Kontextmenüs müssen Sie etwas tiefer einsteigen. Entscheidend ist immer die Anweisung „exec=…“ mit dem Programmaufruf. Die Zeile „selection=“ bestimmt darüber, ob die Aktion bei einem Rechtsklick auf allen Dateiobjekten („any“), einem einzelnen („s“ für single) oder mehreren („m“ für multiple“) aktiv wird. Wenn das Kontextmenü nur für bestimmten Dateitypen angezeigt werden soll, verwenden Sie das bereits erwähnte „extensions=…“. Weitere Möglichkeiten wie etwa den Rechtsklick im Ordnerhintergrund nennt die Kurzdokumentation „sample.nemo_action“.
Um etwa für alle Dateien, aber nicht für Ordner den Mint-Editor xed anzubieten, verwenden Sie folgende Einträge:
Exec=/usr/bin/xed "%F"
Selection=S
Extensions=nodirs;
Außer dem Header „[Nemo Action]“, der am Beginn stehen muss, ist die Reihenfolge der Einträge egal. Natürlich lässt sich als Exec-Befehl auch ein Shell-Script verwenden, wie das abgebildete Beispiel demonstriert. Diese „Terminal hier…“-Aktion funktioniert bei allen Dateiobjekten – Ordner wie Dateien. Dabei ermittelt ein Shell-Script, ob ein Ordner oder eine Datei vorliegt, und startet dann das Gnome-Terminal im Ordner oder im Eltern-Ordner der geklickten Datei.
Caja (Mate): Diverse Kontextmenüs in Caja sind als Erweiterungen integriert und können auch abgeschaltet werden, um das Rechtsklickmenü zu vereinfachen. Sie finden die Module unter „Bearbeiten –› Einstellungen“ im Register „Erweiterungen“. Wenn Sie zum Beispiel Mailanhänge stets direkt im Mailprogramm auswählen, ist die Erweiterung „Senden an“ überflüssig.
Voraussetzung für den Einbau eigener Kontextmenüs ist ein Zusatztool, das in den Paketquellen bereitsteht:
sudo apt-get install caja-actions
Das Tool erscheint dann als „Einstellungen für Caja-Aktionen“ im Hauptmenü. Trotz grafischer Bedienung ist es nicht ganz trivial, den Dateimanager damit zu erweitern. Verwenden Sie zunächst nur die wichtigsten Registerkarten „Aktion“ und „Befehl“: Unter „Aktion“ muss „Eintrag im Auswahl-Kontextmenü anzeigen“ aktiviert und ferner ein Name („Kontextbezeichner“) definiert sein. Unter „Befehl“ geben Sie den Programmnamen oder den kompletten Pfad zum gewünschten Programm ein.
„Parameter“ sind je nach Programm sinnvoll bis notwendig. Die Schaltfläche „Legende“ zeigt, welche Variablen das Tool weitergeben kann: Eindeutig am wichtigsten sind mit „%d“ der Pfadname für einen rechtsgeklickten Ordner, mit „%f“ der Pfadname einer Datei. Um etwa ein Terminal nach Rechtsklick am Dateiobjekt zu öffnen, genügt als Befehl „gnome-terminal“ und als Parameter „--working-directory=%d“. Im Feld „Arbeitsordner“ sollte die Variable „%d“ nie fehlen, da viele Programme die Arbeit sonst einfach kommentarlos verweigern.
Unter „Basisnamen“, „MIME-Typen“, „Ordner“ lassen sich die Kontextmenüs gezielt filtern: Wird für ein Kontextmenü etwa als Basisname „*.zip“ eingestellt, so erscheint die Menüoption nur bei „zip“-Dateien.
Eine globale Option finden Sie unter „Bearbeiten –› Einstellungen“: Dort lässt sich ein „Basismenü“ für die Optionen anlegen oder eben nicht. Das Basismenü fasst alle selbst erstellen Menüs unter „Nautilus-Actions“ zusammen, andernfalls landen die zusätzlichen Optionen einzeln im Kontextmenü.
Thunar (XFCE): Auch Thunar kennt eine Option „Bearbeiten –› Benutzerdefinierte Aktionen“. Der dadurch gestartete grafische Dialog zeigt die durch zusätzliche Module eingebauten Kontextmenüs, die Sie löschen oder bearbeiten können. Das Einrichten eigener Menüs bietet nicht so spezielle Möglichkeiten, wie den Ordnerhintergrund mit einer Kontextaktion zu belegen, ist aber hier einfacher und bequemer als bei allen anderen Kandidaten: Über das Plus-Symbol kommen Sie zum Dialog „Neue Aktion erstellen“. Das Fenster ist selbsterklärend und zeigt unten alle Stellvertretervariablen für den maßgeblichen „Befehl“. Den gewünschten Dateityp, wo das Kontextmenü aktiv werden soll, definieren Sie auf der Registerkarte „Dateizuordnung“ mit einer Dateimaske wie „*“ und mindestens einem Inhaltstyp wie „Videodateien“.

Navigation im Dateisystem

Die wesentlichen Unterordner, die zum Betrieb eines Linux-Systems unabdingbar sind, folgen stets dem gleichen Schema.
/bin ist das Verzeichnis jener ausführbarer Dateien (Binaries), die das System benötigt und die schon nach dem Start verfügbar sein müssen. Das Verzeichnis „/sbin“ ergänzt diese Dateien um jene Programme, die grundsätzlich root-rechte erfordern.
/boot enthält Dateien, mit welchen Linux bootet, also mindestens den Bootloader und den Kernel. Außerdem ist eine Ram-disk namens „initramrd“ vorhanden, die Dateien und Treiber für die Initialisierung des Systems enthält.
/dev ist das Systemverzeichnis für Gerätedateien. Diese sind eine Besonderheit von Linux, denn sämtliche erkannte Geräte und deren Eigenschaften sind, strikt nach Unix-Philosophie, als Datei abgebildet.
/etc beherbergt alle systemweiten Konfigurationsdateien. Hier liegen in weiteren Unterverzeichnissen und Einzeldateien die Einstellungen der Systemkomponenten und Serverdienste. Mit den Dateien unter „/etc“ hat man bei der Administration eines Systems häufig zu tun.
/home/[Konto] oder abgekürzt „~“ ist der Ordner für die tägliche Arbeit. Jeder Benutzer erhält unter „/home“ sein eigenes Verzeichnis, in dem er sämtliche Zugriffsrechte hat. Hier liegen aber nicht nur die persönlichen Dateien, Medien, Bilder, sondern auch die benutzerspezifischen Konfigurationsdateien (teils unter „/home/[Konto]“, teils unter „/home/[Konto]/.config“). Außer root hat kein anderer Benutzer Zugriff auf das Home-Verzeichnis, das bei der Erstellung von Benutzerkonten automatisch angelegt wird.
/lib sowie /lib32 und /lib64 sind für Anwender kaum von Bedeutung. Hier lagert das System gemeinsam genutzte Programmbibliotheken aller Art.
/lost+found gibt es auf jeder Partition einmal. Dorthin kommen bei einer Dateisystemhavarie wiederhergestellte Dateien und Rohdaten nach einer Festplattenprüfung.
/media und /mnt enthalten als Unterverzeichnisse eingehängte externe Datenträger – etwa eine DVD oder einen USB-Stick. Laufwerksbuchstaben gibt es unter Linux nicht. Physikalische Speicherorte werden allesamt als Unterverzeichnisse eingebunden – theoretisch an beliebiger Stelle, meist aber unter „/media“.
/opt steht für „optional“ und ist der Ort für nachträglich installierte Programme, die nicht zum Standardrepertoire einer Linux-Distribution gehören. Hier dürfen sich Binaries und auch deren eigene Bibliotheken nach Belieben ausbreiten.
/proc ist ein virtuelles Verzeichnis für Echtzeitdaten, die das System selbst pflegt und die aktive Prozesse abbilden. Jedes ausgeführte Programm legt hier eine Datei mit dem aktuellen Zustand ab. Zudem legt der Kernel hier wichtige Hardwareund Systeminfos ab.
/tmp enthält temporäre Dateien, die während des Betriebs entstehen und die anschließend verworfen werden können.
/usr hat mit Benutzern wenig zu tun, auch wenn der Name dies nahelegt. Stattdessen ist es das Verzeichnis für Programme, die vom System selbst nicht unbedingt zur grundlegenden Funktion benötigt werden. Interessant für Anpassungen ist der Unterordner „/usr/share/applications“ mit Verknüpfungen (.desktop) für das Hauptmenü und sonstige Starter.
/var versammelt alle Dateien, die von Serverdiensten oder vom System selbst im laufenden Betrieb erstellt, beschrieben und eventuell auch wieder gelöscht werden, jedoch nicht nur temporär sind. Hier finden sich wichtige Logdateien, der Druckerspooler und die Arbeitsverzeichnisse eines Mailservers.
/run/user/[Kennziffer]/gvfs/ ist der Mountordner für Netzwerkfreigaben, die der Dateimanager automatisch einhängt.
/root ist das Home-Verzeichnis des Pseudo-Benutzers „root“, den es auf jedem Linux-System gibt, der aber kein reguläres Benutzerkonto ist. In Linux Mint ist die Anmeldung als root deaktiviert. Das Verzeichnis ist für Notfälle unverzichtbar, im täglichen Betrieb aber unerheblich.

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